und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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dieser Art der Entwickelung kann hier füglich abstrahirt werden.
6) Durch hernienartige Ausstülpung eines oder mehrerer Theile der
Wand einer ursprünglich runden Blase; diese häufig vorkommende
Form kann hier gleichfalls nicht Gegenstand einer Erörterung sein,
c) Durch endogene Entwickelung einer oder mehrerer Blasen in dem
einfachen oder vergrösserten Markraume einer Muttercyste, ganz
nach Art des Eies im ■Graaf sehen Follikel. Diese Tochtereysten sind
frei; ihre Entwickelung würde vielleicht aus paarig combinirten Zellen
oder durch eine fortgesetzte Furchung des Gehaltes eines Keimes
abzuleiten sein. Derartige Tochtercysten wären begreiflicher
Weise zu einer neuen Keimentwickelung befähigt, d) Muttercysten
mit endogenen wandständigen Cysten. Ihre Entwickelung könnte wieder
nach verschiedenen Typen erfolgen. Es wäre entweder anzunehmen,
dass in der Mutterzelle mit zwei endogenen Zellen sich bloss
eine Aussenschale bildete, an deren Innenwand die Kerne blasenartig
zurückblieben (Fig. 11), während die Zwischenwand der beiden
endogenen Zellen verschwände; oder es wäre der Fall denkbar, dass
sich Kern- und Aussenwall entwickelten, aber die an der Innenwand
des Kernwalles neugebildeten Zeilen die Markhöhle nicht vollkommen
erfüllten, e) Erfüllen die endogenen Cysten aber den Markraum vollständig
und regelmässig, so müsste die Figur eines regelmässigen
Durchschnittes die Gestalt Fig. 38 haben, die jedoch nur bei kleinen
eben erst entwickelten Cysten in dieser Regelmässigkeit beobachtet
werden könnte; und endlich /), wenn die Wand der Muttercyste
allmählich resorbirt würde, könnte noch die nackte Form
(Fig. 36) aus der früheren Form abgeleitet werden.
Aus dem Angeführten versteht es sich übrigens von selbst, dass
die Wände eben gebildeter pathologischer Cysten durchsichtig und
structurlos sind, mit dem Wachsen der Cyste eine Spaltung in mehrere
Abtheilungen erfahren, die theils ganz ähnliche, theils — und
dies ist der gewöhnlichere Fall — sehr verschiedene Gewebe enthalten
können. Grösseres Interesse noch erweckt der Umstand, dass
auch ganze Organismen dem allgemeinen Gesetze folgen, und solche
Grössenverhältnisse darbieten, wodurch sie ihren Ursprung aus Keimen
deutlich zu erkennen geben. Der Zufall bot mir die Brut eines
sogenannten Akephalo-Cystensäckes aus der Leber des Menschen
dar. Ich untersuchte von den jungen Entozoen theils solche, deren
rüsselartiges Ende noch eingezogen war, theils solche, die dasselbe
SUzb. (1, matliem.-natunv. CI. X. Brt. IV. Hft.
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