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Engel. Die Entwickelung rühriger
wird, worauf auch die äusseren von einander abgewandten Theile
der Zellen abermal zu einer die Kernschale umschliessenden Rinde
'zusammenwachsen.
2. In der Höhle des Eies (dem Markraume der Muttercyste) entwickelt
sich das Keimbläschen (ob eine einfache Zelle oder selbst
eine Muttercyste, ist mir unbekannt geblieben), und zwar in bestimmten
Grössenverhältnissen. Es erfüllt nämlich entweder ~/ s des
Markraumes oder den ganzen ursprünglichen Markraum (welcher
aber natürlich, um neben dem Keimbläschen auch den Dotter zu
fassen, sich selbst auf Kosten der Kernschale vergrössert hat), oder
das Keimbläschen hat die Grösse des ursprünglichen Markraumes und
eines aliquoten Theiles der Kernschale, des vierten oder dritten Theiles
derselben, während die ganze Eihöhle den durch einen grossen
Tlieil der Kernschale vergrösserten Markraum darstellt.
3. Das Ei selbst aber ist eine Tochtercyste in einer Muttercyste,
dem Graaf sehen Follikel. Es steht als solche in einem bestimmbaren
Verhältnisse zur Grösse des Graaf’selien Follikels. Dieser letztere ist
eine Muttercyste oder ein Keim, dessen MaVkraum auf Kosten der
Kern- und selbst der Aussenwand bedeutend vergrössert worden.
Das Ei übertrifft gewöhnlich den ursprünglichen Markraum des Follikels
um einen aliquoten Theil der Kernwand. Die Breite des Discus
proligerus scheint in keinem im Allgemeinen angebbaren Verhältnisse
zur Grösse des Follikels oder des Eies zu stehen. — Mit dem Wachsen
des Graaf’schen Follikels werden aber die Proportionen leider
so, dass sie zu einer mikrometrischen Bestimmung eben nicht mehr
verwendet werden können.
Die angeführten Fälle enthalten nun den Typus der Entwickelung
aller blasigen Gebilde, mögen diese Vorkommen wo sie wollen. Wenn
ich hier nicht gleich die Entwickelung der Hirn-, Augen-, Hörblasen,
der Lungenblasen u. s. f. anfüge, geschieht es desswegen, weil es
später bei der Untersuchung über die Entwickelung der einzelnen
Organe füglicher vorgenommen werden kann. Aber selbst die Entwickelung
aller pathologischen Blasen, scheint dem angeführten Gesetze
zu folgen. Schon habe ich auf der 7. Tabelle eine übersichtliche
Darstellung der einfachen pathologischen Cysten gegeben; die
Entwickelung der zusammengesetzten pathologischen Cysten könnte
in mehrfacher Weise gedacht werden, und zwar: a) Durch das Zusammenfliessen
mehrerer isolirt neben einander entwickelten Cysten; von