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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

592

Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

Das  Ergebniss  ist,  wenn  man  die  positiven  und  negativen  Differenzen ­
  dieser  Tabelle  nimmt  ,  gewiss  ein  in  jeder  Hinsicht  befriedigendes. ­
  Im  Allgemeinen  wird  man  finden,  dass  bei  diesen  neu  erzeugten ­
  Cysten  das  Lumen  selten  die  ihm  ursprünglich  zukommende
Grösse  eines  Markraumes  beibehält,  sondern  auf  Kosten  der  umgebenden ­
  Wand  sieb  vergrössert.  Diese  Wand  erscheint  meistens
homogen,  und  zerfällt  nur  in  wenigen  Fällen  in  untergeordnete  Schielten; ­
  ein  solcher  Fall  von  Schichtung  der  Cystenwand  ist  der  folgende:
Eine  Cyste  der  Niere  hatte  einen  Durchmesser  =  44-4.  Sie
umschloss  concentrisch  eine  zweite  Blase,  deren  Durchmesser
34  •  3  (a).  Die  Höhle  dieser  eingeschlossenen  Blase  hatte  im  Durchmesser ­
  24*0  (ö).  Zerlegt  man  diese  Cyste  in  der  bisherigen  Weise
nach  dem  Coefficienten  n  =  3,  so  erhält  man:  Markraum  =  14-  433(c),
Kernwall  (doppelt)  =  15-433  (c/),  Aussenwall  (doppelt)  =  14-433(e).
Zerlegt  man  sich  den  Kernwall  abermal  nach  Abzug  der  Einheit  in  3
Theile,  und  nimmt  2 / ; .  davon  (=  9-6),  so  gibt  dies  zu  dem  berechneten
Markraume  c  hinzugezählt  24  033,  d.h.  den  Durchmesser  b  der  Höhle
der  eingeschlossenen  Blase;  zerlegt  man  den  Aussenwall  e  wieder  in
3  Theile,  und  nimmt  davon  den  dritten  Theil  (———-  =  4-477),
den  man  zum  berechneten  Markraume  c  und  Kernwalle  d  hinzuzählt,

so  erhält  man  den  Durchmesser  der  eingeschlossenen  Blase,  nämlich
14-433-)-  13-433  -\-  4-477  =  34-34..,  was  genau  mit  dem  obigen
Masse  (a)  übereinstimmt.  Dies  wird  genügen,  um  die  Anwendung  der
Methode  auch  für  derartige  Fälle  zu  zeigen.
8.  Taa.
  K  i  e  r  vom

Zahl  der
Beobachtung ­


174
17!5
176
177

178
179
180
181
182
183
184

Gefunden

Durchmesser
des  Eies.  1

69-2
67-7
66-66..
52-25

63-0
61-7
62  0
61-3
51-6
71-3
56-3

Durchmesser
der  EihöhleA

58-0
33-533..
45-4
38-8

50-75
40-5
43-  66
44-  2
36-8
42-0
39-5

Berechnet

Aussenwall
A

22-733.
22-233.
21-88..
12-81

12-25
10-1
8-67
5-366..
4-6
14-15
7-9

Kernwall  C

23-733..
23-233
22-88..
26.62

13-25
11-1
9-67
11-73
10-2
15-15
8-9

Marhraum  D

22-733.
22-233.
21-88..
12-81

36-75
40-4
43-35
42-93
36-8
42-45
39-5
            
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