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Engel. Die Entwickelung rühriger
gegen den Werth von M verschwindend klein ist, ganz ausser Acht
gelassen werden, wodurch sonach die Muttercyste und jede Abtheilung
derselben in 2,3,4 und mehrere an Grösse gleiche Räume,
respeclive Schichten zerfiele. Doch habe ich in meinen Berechnungen
von dieser bequemeren Methode nicht Gebrauch gemacht, sondern die
bisher angewandte strenge beibehalten.
Es versteht sich von selbst, dass für alle Theile, welche gemessen
wurden, regelmässige Schnitte oder Projectionen verwendet
wurden. Da wir es im Folgenden grösstentheils mit sehr symmetrisch
gebauten Körpern werden zu thun haben, so ergibt sich von selbst,
dass wir jeden Körper in seinen 3 auf einander senkrechten Hauptdimensionen
oder in senkrechten Projectionen auf 3 auf einander senkrechte
Ebenen zu denken haben, so dass also die Normal-Stellung
des Körpers diejenige ist, bei der die lange Axe desselben vollkommen
senkrecht auf eine der Projectionsebenen steht. Ich werde derartige
Schnitte Hauptschnitte (horizontale oder verticale) nennen.
Bei den Blutgefässen wurde aus den Grössenverhältnissen, die
sie darboten, auf ihre Entwickelung aus Mutterzellen geschlossen, der
directeNachweis dieser Entwickelung aber wird, wie aus der Zartheit
der erstgebildeten Gefässe und aus der Raschheit der Entwickelung
begreiflich ist, schwer gegeben werden können. Dagegen ist es wieder
an anderen Röhrensystemen, wie z. B. am Knochen, leicht, ihren
Ursprung auf Muttercysten zurückzuführen, und andere Theile, wie
z. B. Drüsenbläschen verrathen durch ihre Form noch in spätester
Zeit diesen ihren Anfang, dass es wohl nicht unzweckmässig scheinen
wird, gerade an diesen Theilen zuerst das mehrmals aufgeführte
Bildungsgesetz zu erproben.
Die im thierischen Organismus vorfindlichcn Blasen (seien sie
physiologische oder pathologische Gebilde) tragen alle das Gepräge der
Muttercysten deutlich an sich, und bestehen entweder aus dem Markraume,
dem Kernwalle und der Aussenschale, oder sie scheiden sich
bloss in Wand und Höhle, die sich aufKosten der anderen Abtheilungen
vergrössert hat. Diese Blasen (die natürlich sehr klein sein können)»
sind wohl zu unterscheiden von einzelnen Zellen. Die kleinsten dieser
blasenartigen Gebilde erscheinen in der Schilddrüse, dann in der
Niere als Neubildungen nach vorausgegangener Brigh t'scher Krankheit.
Von den blossen Zellen unterscheiden sie sich durch die gänzliche
Abwesenheit eines Kernes oder durch die Anwesenheit mehrerer