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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

586

Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

6.  Tabelle.

Zahl  der
Beobachtung: ­


Breito  des
Gefassstararaes

A

Breite  des
ersten
Astes  B

Verhii  I  Iniss
von
B  zu  A

Breite  des
zweiten
End-Astes
C

Verhältnis
von
Czu  A

Breite  des
Seitenastes ­
  D

Verhältnis
von
D  zu  A

126
127
128
129
130
131
132
133
134
133
136
137
138
139
140
141
142
143
144

83-0
96-3
27-23
74-0
29-7
197-0
150  0
137-0
500
232  5
81-73
62-0
54-0
152-0
88-0
69-0
92-0
87-0
1700

42-23
71  5
13-62
45-  0
22-0
1500
113-0
116-0
32-0
1970
82  0
53-0
27-0
76-0
450
68-0
46-  0
115-5
75-0

0-5
0-73
0-5
0-6
0-75
0-76
0  75
0-83
0-6
0-75
1-0
0-875
0-5
0
0
0
0
33.  .
33..

42-0
81-4
16-  7
45-8
17-  5
1590
70-0
63-0
32  0
116-5
810
53-5
27-0
60-0
44-  0
35-0
45-  5
130-5

0-5
0-875
0-6
0-6
0-6
0-8
0-0-5

0-6
0-5
1-0
0-875
0-5
0-4
2-0
0-5
2-0
1-5

18-0

18-36-





3-0
0-5
2-66..

Da  cs  hier  auf  grosse  Genauigkeit  nicht  ankommt,  so  habeich,
um  besser  zusammenstimmende  Resultate  zu  erhalten,  mir  erlaubt,

Einheiten,  die  an  den  End-  oder  Seitenästen  nicht  genau  stimmten,
wegzulassen.  Mit  Nichtachtung  dieser  kleinen  Differenzen  ergibt  sich,
dass  Ast  und  Zweig  entweder  gleich  gross,  oder  der  Stamm  um  y e ,  %>
i/ 2 ,  y 3 ,  um  1  */ 3 ,  1  '/o,  um  1%,  um  das  Doppelte  u.  s.  w.  breiter  sein
könne  als  der  Ast.  Resultate,  welche  eine  Erklärung  nach  der  oben
beispielsweise  angeführten  Methode  leicht  zulassen.  Je  weiter  inan
sich  übrigens  vom  Zeitpunkte  der  Entwickelung  entfernt,  desto  grössere
Abweichungen  von  den  oben  gegebenen  Verhältniss-Exponenten  wird
man  treffen,  und  bei  ganz  ausgehildeten  Gefässen  wäre  es  wohl  eine
ganz  undankbare  Arbeit,  wollte  man  sich  in  eine  derartige  Berechnung
weiter  einlassen.
Die  Form  eines  Capillargefässnetzes  ist  hei  neugebildeten
Theilen  allenthalben  ohne  Unterschied  der  Structur  dieser  Tlieile  und
ihrer  späteren  Function  eine  gleiche  oder  mindestens  sehr  ähnliche,
was  nothwendig  aus  der  Entwickelung  der  Gefässe  in  den  Wänden
der  Muttercysten  hervorgeht.  Die  dem  entwickelten  Organe  eigenthümliche
  und  bleibende  Cappillarnetzform  ist  erst  ein  Ergebmss
späterer  Umbildungen.  Am  leichtesten  entwickelt  sich  aus  der  ur-
            
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