und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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jeden der beiden unteren Äste 2 86, für jeden der kleineren rechtwinkeligen
Seitenäste l - 479 u.s. w. Man sieht hieraus, wie sich aus der
gegebenen Grösse der Muttercyste, aus dem Werthedes Wachsthumsund
Vergrösserungs-Coefficienten der Lauf und der Durchmesser der
Gefässe bestimmen Hessen. Aber eine derartige Regelmässigkeit findet
sich nur an wenigen Theilen, vielmehr scheint beim ersten Anblicke
einer Gefässverästelung der ganze Vorgang jeder Berechnung
zu spotten, weil, wenngleich dasselbe Gesetz überall herrscht , doch
von demselben die mannigfachste Anwendung in der Natur gemacht
wird. So ist bei zwei neben einander liegenden Keimen der Werth des
Waclisthums- und Vergrösserungs-Coefficienten häufig ein verschiedener
oder die beiderseitigen Markräume vergrössern sich um verschiedene
Theile des Kern- oder Aussenwalles, wodurch die eine
Lacune ungleich grösser, folglich das eine Gefäss ungleich kleiner
wird als das andere, und Ähnliches mehr. — Wenn icli nun im Folgenden
einige Messungen mittheile, so geschieht dies nicht, um die
bereits angegebenen Zahlen noch um einige zu vermehren, sondern
um durch Beispiele darzuthun, dass die Auffindung des Bildungsgesetzes
nicht zu den Unmöglichkeiten gehört. Ich werde an einem
Gefässe im Folgenden die Seitenäste von den Endästen unterscheiden.
Wenn ein grösseres Gefäss sich gabelartig oder dreitheilig, jedoch
immer symmetrisch spaltet, so sollen die Äste Endäste genannt werden
(Fig. 42, ab'), sie entsprechen dann den beiden Schenkeln der schematischen
(Figur 40,41); Seitenäste heissen die bald symmetrisch,
bald unsymmetrisch gestellten Äste (Fig. 41, c), nach deren Abgänge das
Gefäss, wenn auch zuweilen etwas kleiner geworden, seine Richtung
beibehält, sie entsprechen der schematischen Figur (42, B bei a)
und sind meist bedeutend kleiner als die Endäste. Nebenäste sind die
Zweige dieser Seitenäste, in der schematischen Figur (42, B) entsprechen
sie dem Gefässchen p. In dem Gefässblatte des Keimes
bilden sie fast überall den Anfang der Capillaren.