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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

Eine  Muttercyste,  wie  sie  die  Figur  43  darstellt,  habe  einen
Durchmesser  von  61.  Sie  sei  nach  dem  Wachsthums-Coefficienten  3
aus  zwei  Zellen  in  der  Art  gebildet  worden,  dass  Markraum  und  Kernwall ­
  zur  Höhle  der  Muttercyste  verwendet  werden,  so  hat  das  in  der
äusseren  Wand  entstehende  Ringgefäss  die  Breite  10  und  der  Durchmesser ­
  der  Höhle  beträgt  41.  Entwickeln  sich  in  dieser  Höhle  zwei
neue  Muttercysten  symmetrisch,  so  theilen  sich  diese  in  den  Durchmesser ­
  der  Höhle  und  die  Breite  jeder  derselben  beträgt  sonach  20-5.
Eine  dritte  unsymmetrisch  gelagerte  Mutterzelle  (a)  misst  nach  dem
oben  Auseinandergesetzten  den  3.  Theil  des  Höhlendurchmessers,  mithin ­
  13 - 66...  Nimmt  man  wieder  nach  den  obigen  Voraussetzungen  an,
dass  in  diesen  neuen,  gleichfalls  mit  dem  Coefficienten  3  gebildeten
Muttercysten  der  Kernwall  zur  Vergrösserung  der  Höhle  benützt  wird,
so  beträgt  die  einfache  Dicke  der  Wand  bei  den  beiden  symmetrischen
Muttercysten  3'23  («)  und  der  Durchmesser  der  Höhle  14;  bei  der
unpaaren  Cyste  dagegen  ist  die  einfache  Wanddicke  2-11  (6)  (nämlich ­
  —-jj—-).  Durch  die  Mitte  der  grossen  Muttercyste  läuft  sonach
ein  Gefäss,  dessen  Breite  2«=6 - 3,  dieses  spaltet  sich,  nachdem  es
sich  in  etwas  erweitert  hat,  in  2  symmetrisch  laufende  Äste,  jeder  von
der  Dicke  a-j-^^5’36.  Stamm  und  Ast  differiren  daher  um  J /s  ^ er
Breite  des  letzteren.  Entwickelt  jede  der  symmetrischen  Muttercysten,
deren  Höhle  14  beträgt,  abermal  2  Tochtercysten  (Fig.  43),  so  hat
jede  derselben  einen  Durchmesser  7 - 0,  folglich  unter  den  obigen  Voraussetzungen ­
  (Wachsthums-Coefficient=  3,  Vergrösserung  des  Lumens
um  den  Kernwall)  eine  einfache  Wanddicke  1  (c)  und  es  entspringt
sonach  aus  dem  Hauptstamme  unter  einem  rechten  Winkel  ein  Gefässchen
  mit  dem  Durchmesser  2  e=2.  Rechtwinkelig  aus  diesem  Gefässe
  würde  durch  weitere  Spaltung  einer  der  Tochtercysten  ein  Gefäss ­
  von  der  Dicke  0-3  entstehen.
Anders  gestalten  sich  wieder  die  Verhältnisse,  wenn  andere
Voraussetzungen  gemacht  werden.  Nimmt  man  z.  B.  wieder  den
Durchmesser  der  Muttercyste  =61,  in  dieser  aber  einen  Hohlraum,
der  sich  durch  den  ganzen  Kernwall  und  die  Hälfte  des  Aussenwalles
vergrössert  hat,  lässt  man,  immer  unter  dieser  letzteren  Voraussetzung,
die  neueCysten-Entwickelung  innerhalb  derMuttercyste  in  ganz  ähnlicher ­
  Weise  erfolgen,  so  erhält  man  folgende  Gefässdurchmesser:
Für  das  Randgefäss  4  73,  für  den  mittleren  Hauptstamm  3  623;  fi> r
            
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