und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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nen Untersuchungen an dem Gefässblatte des Keimes in soferne, als
ich ein paar Male gleich grosse Lacunen mit gleich breiten Hautsäumen
umgeben antraf; hei anderen Fällen, die nicht so günstige
Verhältnisse darbolen, nahm ich zu einer Voraussetzung meine Zuflucht,
die sich in einigen Fällen als richtig bewährte, für andere
Fälle aber aus den oben gegebenen Gründen eben nicht passte. Diese
Voraussetzung war, dass sich zwei neben einander liegende Systeme,
trotz der Ungleichheit ihrer Grössen, doch so entwickelt haben, dass
das Verhältniss zwischen Markraum und Wanddicke für beide ein
gleiches ist. Unter dieser Voraussetzung nahm ich nun von beiden
Systemen das Mittel und berechnete für ein System die doppelte Wanddicke.
Diese musste gleich sein der einfachen Breite des Lactmen-Interstitiums;
ich werde dies durch ein Beispiel belegen. Von zwei
neben einander befindlichen Lacunen hatte jede im Mittel aus mehreren
Messungen einen grössten Durchmesser S7 - S; der zwischen denselben
befindliche Zwischenraum betrug im Mittel 32 5. Da diese Grösse
die Summe der Wanddicke der beiden Lacunen ist, so entspricht
sie der doppelten Dicke der Wand jeder Lacune und ist daher zum
Durchmesser der Lacune zu addiren , um den Durchmesser der ganzen
Muttercyste zu geben, deren Markraum eben eine einzelne Lacune
ist. Man erhält sonach 57'54-32S = 900 als den Durchmesser jeder
einzelnen der beiden neben einander liegenden Muttercysten. Theilt
man diese nach dem Coefficienten 2 in die entsprechenden Zonen, so
erhält man für den Markraum 455; für die Mittelzone 22-25 und
eben so viel (22 - 25) für die Aussenzone. Zieht man aber von der
Mittelzone nach dem bisherigen Vorgänge noch einen Tlieil zum
Markraume, und zwar in dem vorliegenden Falle die Hälfte, so erhält
man45-5-J- 1 = 57-125 für den Durchmesser des Markraumes
und somit 32.875 für die doppelte Dicke der Aussenwand. Diese
letzte berechnete Grösse entspricht aber nahe (bis auf -j-0'37S) dem
hiterstitium der beiden Lacunae, d. h. eben der Summe der Wanddicke
der beiden Marksysteme, und man sieht daher, dass unter den
gemachten Voraussetzungen die Bechnung wohl zulässlich erscheint.
Ich habe nun mehrere dieser Fälle im Folgenden tabellarisch geordnet.
Die Sicherheit des Besultates unterliegt dort keinem Zweifel,
wo > Wle inFig. 39 o.m. die Verschmelzung der beiderseitigen Gefasswände
noch nicht Statt gehabt hat.