und blasiger Gebilde im (hierischen Organismus.
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Fortsätze der Gefässwände, und ihre Entstehung ist im Zusammenhänge
mit der Gefäss-Entwickelung in folgender Weise: der Bildung
von Capillargefässen geht die Bildung von Keimen voraus, die sich
als Mutterzellen nach den nun mehrfach angegebenen Gesetzen entwickeln
und demnach einen Markraum, eine Kern- und Aussenschale
darbieten. Von diesen Theilen vergrössert sich der Markraum durch
Vergrössorung des Coefficienten in, oder auf Kosten des Kernwalles
und selbst eines Theiles des Aussenwalles. In dem so vergrö'sserten
Markraume bilden sich neue Keime, die abermal zu Mutterzellen werden
u. s. f., so dass die ursprüngliche Mutterzelle bald eine Generation
von kleineren Keimen enthält. Die Markräume der letztgebildeten
Müttercysten werden nur in dem Gefässblatte als Lacunen sichtbar,
d. h. sie nehmen an diesem Theile eben keine weitere Bildungselemente
auf, die Wände dieser Muttercysten (nämlich die Räume
(m in, Fig. 39, 40, 41) werden dagegen die Bildungsstätten der
Capillaren und selbst der grösseren Gefässe. Hat sich nun in den
secundären Muttercysten der Ma •kraum zweier benachbarter Cysten
auf Kosten der Kernwand und des grössten Theiles der Aussenwand
vergrössert, so ist der zwischen zwei Lacunen hinziehende Rest der
Zellenwand nur ein feiner fadenartiger Streif (Fig. 39, c), der zwei
benachbarte Gefässe mit einander verbindet und gegen die Gefässe
sich zu öffnen scheint, in der That aber nicht hohl ist; oder es kann
dieser dünne Streif in der Mitte selbst ganz durchbrochen erscheinen
und das Gefäss erhält dann einen seitlichen nicht hohlen Ausläufer,
der als ein Anfang eines neuen Gefösses gedeutet worden ist. Stossen
mehrere Lacunen, wie bei Fig. 39 n, in einem Punkte zusammen, so
hat das zwischen denselben liegende Stück die Form einer sogenannten
sternförmigen Zelle, und da sich in der That in diesem Raume
gleich wie in allen übrigen zwischen den Lacunen befindlichen Theilen
Zellen oft von der Form dieses Raumes entwickeln, so hat dies
Veranlassung zu der Annahme gegeben, dass die Capillaren überhaupt
aus sternartigen Zellen zusammenwüchsen. Der Raum, in welchem
die Capillaren sich bilden, hat auf dem gedachten Durchschnitte in
der Regel jene drei- oder vierkantige oder sternartige Form, aber die
Capillaren entstehen nicht durch das Zusammenwachsen der Fortsätze
sternartiger Zellen. In der Gefässmulde, so werde ich nun den zwischen
zwei Lacunen befindlichen für die Bildung der Blutgefässe bestimmten
Raum nennen; in der Gefässmulde sind häufig an zarten