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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

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Die  Einrichtung  dieser  Tabelle  wird  leicht  verständlich  sein.
Die  Spalten  mit  der  Aufschrift  „gefunden”,  enthalten  die  Mittel  werthe
der  aufs  sorgfältigste  ausgeführten  Messungen.  Der  um  die  Einheit
verminderte  Gefässdurchmesser  wurde  in  drei  Zonen  nach  dem  in
der  7.  Spalte  angegebenen  Coefficienten  n  getheilt  was  sich  in  der  4.,
5.  und  6.  Spalte  unter  der  Aufschrift  „berechnet”  angegeben  findet.
Die  Kernstellung  wurde  dabei  entweder  als  eine  central-  oder  wandständige ­
  (letzteres  in  den  mit*  bezeichneten  Fällen)  angenommen.  Die
8.  Spalte  zerfällt  in  zwei  Abtheilungen.  Die  Abtheilung  links  gibt  an,
welche  der  berechneten  Grössen  zu  dem  berechneten  Gefässlumen
hinzu  zu  zählen  sei,  um  das  wirkliche  Gefässlumen  zu  finden.  Die  Bezeichnung ­
  geschieht  in  leicht  verständlicher  Weise.  So  bedeutet  B,
dass  die  in  der  S.  Spalte  berechnete  Zahl  dem  berechneten  Gefässlumen
ganz  hinzu  zu  zählen  sei.—~  zeigt  an,  dass  diese  Grösse  um  1  vermindert ­
  in  zwei  Zonen  zerfallen  sei,  deren  innere  zur  Vergrösserung  des
Gefässlumens  verwendet  wurde;  überhaupt  bietet  diese  Abtheilung  folgende ­
  Fälle  dar:  Zur  Vergrösserung  des  Gefässlumens  werden  verwendet ­
  von  der  Mittelschale  ‘/ 3 , 2 / a  der  Dicke  derselben  oder  die  ganze
Mittelwand  und  zugleich  die  Hälfte  oder  2  Drittel  der  Aussenwand.  Die
2.  Abth.  dieser  Spalten  gibt  den  zu  summirenden  Werth  in  besonderen
Zahlen  an.  Die  Einrichtung  der  anderen  Spalten  bedarf  keiner  Erklärung.
Da  sich  nun  positive  und  negative  Differenzen  der  letzten  Spalte
nahezu  bis  auf  0 - 2  auf  heben,  so  kann  die  Zulässlichkeit  der  angegebenen
Berechnungsart  wohl  kaum  in  Abrede  gestellt  werden.  Dem  Einwurfe,
dass  eine  solche  Eintheilung  nur  eine  supponirte  sei,  werde  ich  später
durch  Nachweise  an  anderen  Theilen,  wie  z.  B.  an  Haarbälgen  begegnen ­
  können.
Gefässe,  bei  denen  die  Entstehung  aus  einer  Reihe  hinter  einander
liegender  einzelner  Zellen  anzunehmen  wäre,  konnte  ich  nicht  mit
Sicherheit  nachweisen,  will  jedoch  deren  Möglichkeit  keineswegs  in
Abrede  stellen.  Ich  hatte  an  einem  anderen  Orte  die  Ansicht  ausgesprochen, ­
  das  Blut  auch  frei  zwischen  parenchymatösen  Theilen  (d.  h.
ohne  von  selbstständigen  Wänden  umgeben  zu  sein),  aber  in  den  durch
die  Textur  der  Theile  bestimmten  Rinnen  circuliren  könne.  Diese
Ansicht  nehme  ich  zum  Theile  zurück;  die  Ursache  meines  Irrthums
werde  ich  später  bei  der  Gefäss-Entwickelung  anzugeben  vermögen.
Durch  die  hier  beschriebene  Vergrösserung  des  Gefässlumens
wird  das  frühere  angegebene  Verhältniss  zwischen  dem  Lumen  und  dem
            
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