und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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den aliquoten Theil der Kam wand vermehrt werden muss; diesen
folgen die Fälle, in' denen Oie ganze Kern wand zur Vergrösserung
des Gefässlumens heigetragen hat; endlich jene Fälle, in welchen
auch ein Theil des Aussenwalls zur Bildung des Gefässlumens verwendet
wurde. Die Art der Berechnung ist folgende: Nachdem ich
mich durch vorläufige Untersuchungen überzeugt hatte, dass die
bisherige Methode dem vorliegenden Falle nicht angepasst werden
könne, verminderte ich die ganze Gefässbreite um die Einheit
und theilte den Rest durch 2, 4 oder 3 (entsprechend den Werthen
von n = 2 oder 3); wodurch ich die Gefässlichte erhielt, welche dem
bisherigen Gesetze entspräche. Verglich ich nun diese supponirte
Gefässlichte mit der durch Messung wirklich gefundenen, so
zeigte sich bald, um welchen Theil des Kern- oder Aussenwalles
die berechnete Gefässlichte zu vermehren sei, um dem gefundenen
Lumen gleichzukommen. Z. ß. gefunden seien: der Durchmesser
eines Gefässes =28, die Gefässlichte =12, so ist die bisherige
Methode auf diese Grössen nicht anwendbar. Ich vermindere daher
den Gefässdurchmesser • um die Einheit und erhalte dann für den
Coefficienten 3 nachfolgende Abtheilungen des Gefässes: doppelte
Aussenwand 9, doppelte Kernwand 10, Lumen des Gefässes 9. Die
Kernwand zerfällt nach dem Gesetze Z = 3 K— 1 • 0 in 3 Tlieile, die
(doppelt genommen) sind 3, 4, 3; wird das berechnete Gefässlumen
um die letzte Grösse, nämlich 3, vermehrt, so erhalten wir das durch
Messung gefundene Lumen, nämlich 12. Hätte aber die Messung 13
ergeben, so wäre zwar dieselbe Eintheilung aber eine andere Schichtenstellung
in der Kernwand zu supponiren, so dass die Schichten der
Kernwand in folgender Ordnung einander folgten: 3, 3, 4; durch
Verbindung der letztem Schichte mit der berechneten Kernschichte
erhielte man die gemessene Gefässlichte.
Man wird linden, dass für manche Fälle das Reclmungsergebniss
nahe das gleiche wäre, wenn man von der Eintheilung in Kern- und
Aussenschichten ganz absähe und den ganzen Querschnitt eines
Gefässes in gleiche Zonen immer nach dem Coefficienten 3 zertheilte;
nicht aus einem Einzelfalle kann daher das von der Natur befolgte
Tbeilungsgesetz erkannt werden, sondern nur eine grosse Anzahl von
Fällen kann hierüber belehren.
Ich lasse nun eine Übersicht der nach der eben angegebenen
Methode berechneten Fälle folgen.
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