und blasiger Gebilde iin thierischen Organismus.
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dass für den Waclisthums-Coiiflicienteii 2 die Kernzone um 1 breiter
ist als die kernlose Zone), oder das Gefässlumen ist um die Einheit
kleiner als der gefundene Rest; dann war die Combination eine
widersinnige, d. h. mit wandständigen möglichst weit von einander
gerückten Kernen und dem Wachstliumscoefficienten 2, oder wenn
man den Rest um die Einheit vermindert und dann das Gefässlumen
damit vergleicht, so ist letzteres ein genaues Multiplum des um die
Einheit verminderten Restes und man findet den Vergrösserungs-Coeflicienten
durch Division dieses Restes in das gefundene Gefässlumen. Der
ganze Vorgang fusst auf dem ursprünglichen Zellen-Entwickelungs-Gesetze,
dann auf dem Erfahrungssatze, dass die Vergrösserung des
Markraumes oder der Röhrenlichte nach ganzen Zahlen erfolgt.
Man wird übrigens leicht bemerken, dass die erste Abtheilung
der 2. Tabelle auch nach der in der 1. Tabelle angewandten Methode
sich hätte berechnen lassen. Nimmt man z. B. den 41. Fall, so würde die
Gefässwand nach dieser Methode in zwei Zonen zu zertheilen sein,
von denen die doppelte äussere 0-45, die Kernwand 1-4S betrüge;
erstere gäbe mit m =12 multiplicirt 5-4, also genau die gefundene
Lichte des Gefässes. ich habe jedoch die Methode der 2. Tabelle
vorgezogen, weil die Dünne der Wände eine ursprüngliche Entwickelung
aus zwei Schichten unwahrscheinlich macht, weil man bei so kleinen
Gefässen nie eine Spaltung der Wand in zwei coucentrische Schichten
findet, während eine solche bei etwas grösseren Gefässen in der That
m dem Erscheinen einer längs- und querovalen Haut ihre Stütze findet.
Die ganze Untersuchung wirft ein Licht auf die Entwickelung
der Gefässe; es stellt sich aus derselben die Annahme als begründet
heraus, dass die Gefässe aus Muttercysten oder sogenannten Keimen
hervorgehen, und wenn auch eine directe Beobachtung dieser Entwickelung
von mir nicht beigebracht werden kann, so halte ich doch
die angeführten Beweise für nicht minder gültig und überzeugend.
Mit den Wachsthums-Coefficienten 2 und 3 sind schon bei den
ursprünglichen Gefässen (in denen das Lumen noch keine nachträgliche
Vergrösserung erfahren) drei Verhältnisse möglich. Ist nämlich
für den Exponenten 2 die Kernstellung eine wandständige, so ist das
Gefässlumen die Hälfte der Gefässbreite minus der Einheit; ist der
Kern dagegen bei demselben Exponenten centralständig, so ist das
Gefässlumen der 4. Tlieil, für den Exponenten 3 dagegen unter denselben
Umständen der 3. Theil oder 2 Drittheile des Gefässlumens.
Sitab. d. mathem.-naturw. CI. X. Bd. IV. Hft.
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