und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
563
20, so erhält man durch Subtraction 29 — 20 = 9 für die doppelte
Dicke der Wände. Für den Waehsthumscoefficienten 3 ist dann, wie
Jeder leicht sich seihst ableiten wird, die Berechnung folgende:
9—t
—— = 4-0 nämlich die doppelte Dicke der Aussenwand; dies mit
dem Gefässlumen verglichen, gibtdenWerth des Coefficientenm=S-0.
Die Kernschale beträgt in ihrer doppelten Dicke gleichfalls SO.
Für den Waehsthumscoefficienten 2 endlich ergäbe sich eine
ähnliche Rechnung: Es sei die Gefässbreite 19, das Gefässlumen
12, so erhält man durch Subtraction 19 — 12 = 7. Dieser Rest
wird um die Einheit vermindert und dann durch 3 getheilt und man
7—1
erhält —= 2 für die doppelte Dicke der Aussenwand, folglich 5 für
o
die doppelte Dicke der Kernwand, und da das Gefässlumen 12 beträgt
12
-jj-=6 für den Werth des Vergrösserungscoefficienten m. Man wird
diese Berechnungsarten leicht verstehen, wenn man bemerkt, dass die
Aussenschale und die Kernschale fürdenCoefficienten 2 in ihrer doppelt
genommenen Dicke nur um die Einheit dilferiren, sich dagegen für den
Coefficienten 2 bei centralständigen Kernen wie 1:2 verhalten, wenn
von der doppelten Dicke der Kernwand die Einheit abgezogen worden ist.
Die höchst verschiedenen Grössen, welche gemessen worden
sind, machen es begreiflich, dass die Fehlergrenzen sehr verschieden
gezogen worden sind. Bei Messungen von Zehntausendstel Zollen
darf die Fehlergrenze nicht mehr als 0-00002 P. Z. nach beiden
Seiten hin betragen; bei Tausendstel von Zollen wird man 0-0001 P. Z.
nach beiden Seiten hin noch nicht zu gross finden; für ganze Pariser
Linien glaubte ich nach Umständen eine Fehlergrösse von 0-0008 P. Z.
nach deiden Seiten annehmen zu dürfen.
Was die Einrichtung der Tabellen betrifft, so ist sie ungefähr
diejenige, welche ich in meiner früheren Abhandlung über die Knochenentwickelung
angewandt habe. In der ersten Spalte finden sich die
Numern der Beobachtung, hierauf kommen in zwei Spalten die durch
Messung gefundenen Werthe, in den anderen Spalten die durch Rechnung
gefundenen Werthe der Aussenwand, der Kernwand und des
Gefässlumens; dem Unterschiede zwischen der Rechnung und Beobachtung
ist eine eigene Spalte eingeräumt, der Unterschied ist als
positiv oder negativ bezeichnet, je nachdem der berechnete Werth zu
gross oder zu klein gefunden wurde; die zwei letzten Spalten endlich
enthalten den Werth des Waehsthumscoefficienten n und des Ver-