und blasiger Gebilde im tbierischen Organismus.
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bei grösseren Objecten mit Beihülfe einer 50 — lOOmaligen Vergrösserung.
Als Masseinheit wurde 0-0001 Pariser Zoll genommen,
so dass durch die ganze Abhandlung die ganzen Zahlen immer als
Zehntausendstel Pariser Zolle gelesen werden müssen.
Wie oben bemerkt worden, bin ich bei den Berechnungen von
der Formel S = 3 M -j- 0-0001 ansgegangen, welche auf der Voraussetzung
beruht, dass die beiden sich mit einander verbindenden
Zellen vollständig centralständige Kerne besitzen; ich werde daher
auch Fälle, auf die jene Formel angewendet werden kann, den anderen
vorausschicken. Gleichgültig ist es hierbei für die Berechnung, ob
die beiden Zellen mit ihren Kernen gleich gross sind oder nicht; dies
wird wohl Einfluss auf die Symmetrie, keinen aber auf die Grösse
des Lumens haben. Dass es übrigens Gefässe gibt, deren Wände
nicht allenthalben gleich dick sind, davon wird man sich bei Untersuchungen
physiologischer Theile leicht überzeugen. Der genaue Ausdruck
tS = 3M-j- 1 passt übrigens nur für Gefässe, die in der Entwickelung
begriffen sind,_ und bei diesen nur für kurze Zeit; für alle
anderen Gefässe ist bereits eine verhältnissmässig bedeutende Vergrösserung
des Lumens anzunehmen.
Das die Blutcanäle umgebende Bindegewebe wurde nicht in
Rechnung gebracht, doch steht es, wie ich mich überzeugte, gleichfalls
in einem aus jener Formel abzuleitenden Verhältnisse zur Dicke
des Gefässes.
Was nun die Rechnung betrifft, so ist sie einfach folgende: die
gemessene Gefässbreite wird in jedem Falle um die Einheit vermindert,
und dann die so erhaltene Zahl mit dem gemessenen Gefässlumen
verglichen. Ist die erste Zahl durch die letzte ohne Rest theilbar,
so gibt der Quotient den Werth des Coefficienten n, der gewöhnlich
2 oder 3 ist, und wie bekannt von mir der Wachsthumscoefficient
genannt wird. Trifft dagegen wie es gewöhnlich der Fall ist, dieses
ursprüngliche Verhältniss nicht ein, so verfährt man in folgender
Art: Man zieht den Durchmesser des Gefässlumens von derGesammtbreite
des Gefässes ab, und vermindert den gefundenen Rest um die
Einheit. Ist nun durch den so gefundenen Rest das Gefässlumen ohne
Rest theilbar, so ist der erhaltene Quotient die Hälfte des Werthes
des Vergrösserungscoefficientem m, und man erhält die doppelte
Ricke der Aussenschale, wenn man diesen Rest durch 2 theilt, die
doppelte Dicke der Kernschale, wenn man den durch die Division mit