Engel. Die Entwickelung rühriger
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sprechenden Muldenkeimen, mithin durch die erste Theilung 4 Keime
(Fig. 20), durch die zweite Theilung 8 Keime u. s. f. (Fig. 34),
wobei sich die eigentlichen Muldenkeime von den dazugehörigen anderen
Keimen durch ihre relative Kleinheit unterscheiden. Zwischen
mehreren benachbarten Keimen finden aber wieder alle jene Verschiedenheiten
in der Verbindung Statt, deren bereits oben hei den
Keimen erster und zweiter Ordnung Erwähnung geschah. Hierdurch
wird das Bild zuletzt ein sehr zusammengesetztes.
In allen den Mulden, die durch diese Theilung entstehen, bilden
sich nach und nach so viele neue Keime als Platz darin finden; in der
weiteren Ausbildung herrscht eine grosse Selbstständigkeit. Oft entwickeln
sich alle in den zusammenfliessenden Mulden liegenden Blastemmassen
in ähnlicher Weise, die zwischen liegenden Theile wieder
unter sich gleich, u. s. w.
Verschwindet die Wand des ursprünglichen Mutterkeimes, so
entsteht die Form 36.
Geht die Blastemfurchung ins Unbestimmte fort, ohne dass Keime
entstehen, so bildet sich die Figur 37.
Die weitere Entwickelung dieser verschiedenen Abtheilungen
der nun makroskopisch gewordenen Blase geht nach denselben im
Allgemeinen erörterten Gesetzen und Bedingungen vor sich, und wie
mit der Vergrösserung der Blase die einzelnen Räume derselben
grösser werden, beginnt auch in den in denselben abgelagerten
Blastemen die Spaltung derselben und hierdurch abermal die Bildung
des Markraumes mit Kern- und Aussenschale in der nun zum bläschenartigen
Keime gestalteten Blastemmasse. Von diesen neugebildeten
Keimen werden übrigens so manche, da bereits andere fester gebildete
Formen vorhanden sind, nicht mehr in der runden Form
erscheinen, sondern nur die Form des ihnen gebotenen Baumes annehmen.
Dies gilt namentlich häufig von den Muldenzellen. Hierdurch
entstehen zuweilen polyedrische Formen, oder wohl auch noch andere,
wie sie eben nur aus einer Abplattung hervorgehen können; namentlich
bei Knorpeln findet man oft die sonderbarsten Formen, oft aber
behalten die neuen Keime fort und fort ihre ursprüngliche kugelige
Form bei, so viele derselben auch entstehen mögen. Ablagerungsstätte
der letzteren werden theils, wie bereits erörtert, die Innenräume
der schon vorhandenen Bläschen, theils die zwischen den kugeligen
Formen zurückbleibenden Zwischenräume, wie dies in der Figur 38