und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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Das Innere des Keimes unterliegt einer anderen Umwandlung, als die
kreuzförmige Mulde; jenes entwickelt z. B. Zellen, diese dagegen
entwickelt sich zu einem faserigen Gewebe.
Oder die sich berührenden Wände spalten sich in mehrere
Schichten, von denen nur die einander unmittelbar anliegenden verschmelzen.
Jede dieser Schichten kann sich unabhängig von der
nächsten und histiologisch von dieser verschieden entwickeln.
Der Raum a, Fig. 33, wo alle 4 Keime Zusammentreffen, hat
anfangs eine vierseitige Form, nimmt später häufig einen rundlichen
Querschnitt an, und ist an den Endpunkten (in der Zeichnung
in einer auf der Ebene des Papieres senkrechten Richtung) trichterartig
erweitert; dieser Raum ist besonders wichtig, ist häufig ganz
selbstständiger Entwickelungen fähig, die ihn umschliessenden Keimwände
ergänzen sich häufig, lliessen um diesen Raum zusammen und
bilden dadurch einen vollständigen Canal.
Jede Muldenerweiterung am Ende der kleineren Furchungsrinnen
(a, Fig. 32) ist geeignet, ein oder mehrere Blasteme zu entwickeln,
die entweder eine rundliche Form besitzen oder auch die
Gestalt des Muldenraumes annehmen. Und auch hier treten nun wieder
mannigfache Verhältnisse auf.
Die in diesen Erweiterungen abgelagerten Blasteme entwickeln
sich isolirt und unabhängig von allen anderen nebenliegenden (Fig. 34).
Oder sie bilden sich in Keime um, deren Innenräume mit jenen
der anliegenden Kreuzungsmulde zusammenmünden (Fig. 35).
Oder sie fliessen mit den benachbarten Keimen zweiter Ordnung
zusammen, und wieder entweder so, dass ihre Innenräume communieiren,
oder bloss in der Art, dass die sich berührenden Wände verschmelzen.
In dem letzteren Falle Aviederholen sich wieder alle Einzelheiten
an den Furchungsmulden, die bereits oben auseinander
gesetzt worden sind.
Jedes Muldenblastem kann aber ganz in derselben Weise nach
seiner Entwickelung zum Keime durch fortwährende Spaltung im
Keime der ersten, zweiten und jeder anderen Ordnung zerfallen, und
immer werden sich dieselben Erscheinungen wiederholen.
Die Keime der zweiten Ordnung spalten sich wieder in je zwei
Keime der dritten Ordnung, diese in je zwei Keime der vierten Ordnun
£ u. s. w., und so entstehen in dem ursprünglichen Mutterkeime
2, dann 4, dann 8, 16 neue Blasteme und Keime, wie mit den ent-