und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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In Folge der Theilung oder Furchung des Inhaltes der Keime
ändert sich gewöhnlich die Grösse lind die Form des Mutterkeimes.
Die früher runde Muttercyste wird nämlich in der Richtung länger,
welche senkrecht steht auf die Theilungsfurche; häufig, wenn auch
nicht immer, beträgt diese Verlängerung y 3 der vorigen Grösse, so
dass nun der eine Durchmesser den andern um y 3 der Länge des
letzteren übertrifft. Durch successive Theilung nach derselben
Richtung wird der eine Durchmesser um %, um die ganze Länge des
zweiten Durchmessers grösser u. s. w., die ursprüngliche Rlase
nimmt allmählich die Form eines sehr gedehnten Ellipsoides, zuletzt
mehr die Röhrenform an. Die weiteren Untersuchungen werden mir
Gelegenheit geben, die nöthigen Belege für das Gesagte zu liefern.
Oft bleibt übrigens auch die ursprünglich runde Form trotz der
vor sich gehenden Theilung, indem die Blasteme in der mit der Theilungsfurche
parallelen Richtung sich nach einem grösseren Coefficienten
m entwickeln.
Bildet sich in der Hauptmulde zwischen den beiden Tochterkeimen
ein neuer Keim, eine Art Knospe, und verschmilzt diese zuletzt
mit dem einen oder dem anderen Tochterkeime (selten geschieht
es mit beiden), so entstehen verschiedene Formen, welche besonders
hei ellipsoiden Muttercysten hervorzuheben sind:
1. Die Anlagerung und die Verschmelzung des neuen Keimes
erfolgt an dem Pole der Ellipse (Fig. 22).
2. Der Keim lagert sich in der Theilungsfurche, und zwar an
einer beliebigen Stelle derselben ab. Hierdurch entsteht eine
Form, welche im Aufrisse durch die Figur 23 dargestellt wird.
Durch verschiedene Umstände, wie durch besondere Abplattung
der Keime, ungleiche Entwickelung beider Tochterkeime, sei es
in der Länge oder Breite, durch übergrosse Entwickelung des
Muldenkeimes und dergleichen können noch ferner andere Formen
entstehen, von denen die Fig. 24, 25 Beispiele abgeben. Dass
übrigens für alle diese Formen bestimmte numerische Verhältnisse
nachgewiesen werden könnten, bedarf keiner weiteren Erörterung.
Haben sich zwei Tochterkeime besonders in einer, auf die Theilungsfurche
senkrechten Richtung röhrenartig verlängert, so gibt die
Entwickelung des Muldenkeimes zur seitlichen Astbildung Veranlassung
(Fig. 26, 27), und der Querdurclimesser des Astes ver-39*