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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

Der  Kern  behauptet  entweder  für  immer  diese  centrale  Lage
oder  er  nähert  sich  hei  weiterer  Ausbildung  mehr  der  einen  als  der
anderen  Wand,  der  erste  Fall  ist  der  häufigere  und  wie  gesagt  der
ursprüngliche,  aus  dem  sich  erst  später  durch  ungleiche  Apposition
die  anderen  Fälle  entwickeln.
In  meinen  späteren  Untersuchungen  nun  fand  ich,  dass,  wo  grössere ­
  selbst  makroskopische,  von  selbstständigen  Wänden  umschlossene
Röhren  sich  bilden.  dies  nicht  durch  reihenweises  Verketten  einzelner ­
  Zellen,  sondern  durch  reihenweises  Verschmelzen  von  Zellen-Combinationen
  geschieht.  Ich  beginne  mit  den  regelmässigeren  Fällen
dieser  Combinationen.
Zwei  vollkommen  kugelrunde  Zellen,  die  an  einer  Wand  sich  unmittelbar ­
  berühren  und  eine  sogenannte  Combination  darstellen,  platten
sich  an  den  Berührungsflächen  allmählich  in  der  Art  ab,  dass  sie
zwei  mit  den  platten  Flächen  an  einander  gefügte  Halbkugeln  darstellen, ­
  so  dass  die  neue  Form  abermals  eine  Kugel  bildet,  deren
Durchmesser  gleich  ist  der  Summe  der  Durchmesser  der  beiden  componirenden
  Zellen  (Fig.  1,  2,  3).
In  diesem  so  gebildeten  kugelförmigen  Körper  verschwindet  allmählich ­
  die  mittlere  Scheidewand  (das  Residuum  der  Zellenwände,
an  denen  die  Verschmelzung  von  Statten  ging)  und  es  bildet  sich
dadurch,  dass  die  sogenannten  Kerne  schalenartig  gegen  einander
wachsen,  eine  Schale  in  demselben,  welche  die  beiden  Kerne  enthält,
von  der  Breite  der  beiden  Kerne  ist  und  in  derselben  Entfernung  von
der  äusseren  Begrenzungsfläche  der  Kugel  und  concentrisch  mit  derselben ­
  verläuft,  in  welcher  die  ursprünglichen  Kerne  von  ihren  respectiven
  Zellenwänden  sich  fanden.  Im  Horizontalschnitt  erscheint  diese
Kernschale  als  eine  der  äusseren  Contour  parallele  Zone.  Die  ursprünglichen ­
  Kerne,  deren  allseitige  Vergrösserung  zur  Bildung  dieser
Schale  Veranlassung  gegeben,  sind  nun  eben  als  Kerne  nicht  mehr
vorhanden  (Fig.  4,  5,  6,  T).
Das  neugebildete  bläschenartige  Gebilde  (Fig.  8)  besteht  sonach
aus  3  in  einem  genauen  Durchmesserverhältnisse  zu  einander  stehenden
Räumen,  welche  oft  durch  eine  andere  Färbung  oder  verschiedene
Durchsichtigkeitsgrade,  später  auch  durch  eine  verschiedene  Textur
und  andere  Grade  der  Festigkeit  sich  von  einander  unterscheiden.  Von
diesen  3  Räumen  liiess  ich  den  innern  anfangs  kugelförmigen  Raum
(Fig.  8)  den  Markraum;  die  Kugelschale  welche  den  Markraum  um-
            
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