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Engel. Die Entwickelung rühriger
Der Kern behauptet entweder für immer diese centrale Lage
oder er nähert sich hei weiterer Ausbildung mehr der einen als der
anderen Wand, der erste Fall ist der häufigere und wie gesagt der
ursprüngliche, aus dem sich erst später durch ungleiche Apposition
die anderen Fälle entwickeln.
In meinen späteren Untersuchungen nun fand ich, dass, wo grössere
selbst makroskopische, von selbstständigen Wänden umschlossene
Röhren sich bilden. dies nicht durch reihenweises Verketten einzelner
Zellen, sondern durch reihenweises Verschmelzen von Zellen-Combinationen
geschieht. Ich beginne mit den regelmässigeren Fällen
dieser Combinationen.
Zwei vollkommen kugelrunde Zellen, die an einer Wand sich unmittelbar
berühren und eine sogenannte Combination darstellen, platten
sich an den Berührungsflächen allmählich in der Art ab, dass sie
zwei mit den platten Flächen an einander gefügte Halbkugeln darstellen,
so dass die neue Form abermals eine Kugel bildet, deren
Durchmesser gleich ist der Summe der Durchmesser der beiden componirenden
Zellen (Fig. 1, 2, 3).
In diesem so gebildeten kugelförmigen Körper verschwindet allmählich
die mittlere Scheidewand (das Residuum der Zellenwände,
an denen die Verschmelzung von Statten ging) und es bildet sich
dadurch, dass die sogenannten Kerne schalenartig gegen einander
wachsen, eine Schale in demselben, welche die beiden Kerne enthält,
von der Breite der beiden Kerne ist und in derselben Entfernung von
der äusseren Begrenzungsfläche der Kugel und concentrisch mit derselben
verläuft, in welcher die ursprünglichen Kerne von ihren respectiven
Zellenwänden sich fanden. Im Horizontalschnitt erscheint diese
Kernschale als eine der äusseren Contour parallele Zone. Die ursprünglichen
Kerne, deren allseitige Vergrösserung zur Bildung dieser
Schale Veranlassung gegeben, sind nun eben als Kerne nicht mehr
vorhanden (Fig. 4, 5, 6, T).
Das neugebildete bläschenartige Gebilde (Fig. 8) besteht sonach
aus 3 in einem genauen Durchmesserverhältnisse zu einander stehenden
Räumen, welche oft durch eine andere Färbung oder verschiedene
Durchsichtigkeitsgrade, später auch durch eine verschiedene Textur
und andere Grade der Festigkeit sich von einander unterscheiden. Von
diesen 3 Räumen liiess ich den innern anfangs kugelförmigen Raum
(Fig. 8) den Markraum; die Kugelschale welche den Markraum um-