und blasiger Gebilde im thieriscben Organismus.
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und Erklärung, dann glaube ich, wird sich heraussteilen, dass ich
diesem Kriterium hei meinen Untersuchungen genügt habe; ist jene
die richtigste Theorie, aus der die Thatsachen auf das ungezwungenste
sich ergeben und die nirgends im ernsten Widerspruche mit anerkannten
Thatsachen steht, dann kann ich mir schmeicheln, nicht Zeit
und Mühe umsonst vergeudet zu haben, und ich darf hoffen, der Zustimmung
von Fachgenossen mich zu erfreuen.
Bei den Untersuchungen über die Knochenentwickelung war ich
auf ein merkwürdiges Bildungsgesetz gekommen. Ich hatte gefunden,
dass durch ein Verschmelzen zweier sogenannter Zellen und durch
eine allmähliche nach bestimmten Gesetzen vor sich gehende Vergrösserung
derselben jene von Knochenwänden gebildeten Röhren
sich entwickeln, welche den Knochen allenthalben, besonders aber in
der schwammigen Substanz durchziehen. Die bei dieser Gelegenheit
angeführten Thatsachen liegen nun den Untersuchungen, die in dieser
Abhandlung niedergelegt werden, zu Grunde, daher es nöthig
sein dürfte, dieselben nochmals musternd zu durchblicken, aufs
Neue auf deren Richtigkeit zu prüfen und das dort Mangelnde zu
ergänzen.
Nach meinen früheren Beobachtungen stehen die Durchmesser
des Kerns und der Zelle in einem gesetzmässigen Verhältnisse, das
zwar mit dem Grösserwerden beider aber nur nach bestimmten Gesetzen
sich verändert, so dass dieses Verhältnis durch eine allgemeine
Formel ausgedrückt werden kann. Ich fand für diese Formel:
Z = nfi—(>i—0 0005), wo Z den Durchmesser der Zelle, K
jenen des Kerns, n (der Wachsthums-Coefficient) eine ganze Zahl
bedeutet, die zwischen 2 incl. und 8 variiren kann, Während
0.0005, für alle Werthe von n gleich Pariser Zolle bedeutet. Der
Werth von n kann bei ein und derselben Zelle in verschiedenen
Hauptdimensionen verschieden sein, und ist es auch immer dann,
wenn die Zelle in der einen Richtung mehr wächst als in der
andern. Daher ist eine Zelle oft um '/ 9 , y 6 , %, %, */„, um die Hälfte
länger als breiter. Für die erste Entwickelung ist n=3.
Der sogenannte Zellenkern ist meiner Überzeugung nach nicht
immer ein Gebilde, das excentrisch an der Zellenwand befestigt ist,
sondern er ist vielmehr ursprünglich meist central und mithin von den
Zellenwänden nach allen Richtungen in bestimmten und gleichen Entfernungen
umfangen.