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Schrotte r.
Die Temperatur war also in 3 Stunden und SS Minuten um 26
Grade gesunken. Nun erst wurde der ganze Recipient mit Schnee
umgeben. 1 St. darnach betrug die
Temperatur des Eises —36° das freie Thermometer zeigte—4°
in» n n ~ 37° „ . * » —4'S»
1 St. 30 M. „ „ —38" „ „ „ „ —5»
i QÖO KO
A 95 99 99 99 O O „ 99 99 99 °
Die Temperatur war also in 4 Stunden und 30 Minuten nur
mehr um 2 Grade gesunken.
Die Temperatur des Zimmers betrug nun -j-7°, es wurde von
9 Uhr Abends an der Schnee nicht mehr erneuert, am andern Tage
10 Uhr 30 Minuten Morgens, also nach 13 Stunden 30 Minuten, war der
Schnee zum Theil weggeschmolzen, die Temperatur des Eises stand
auf—36-7 und das freie Thermometer nur mehr auf 0°. Es wurde
nun aufs Neue Schnee um den Recipienten gelegt, worauf sogleich
ein Sinken der Temperatur des Eises eintrat.
Nach 1 St. 30 Min. betrug dieselbe —39° das freie Thenn, stand
auf —2-8»
3
1
4
2
IS
IS
30
—395»
—40°
—41°
—42»
—2-S»
—2-2»
—1-8»
—1-3«
In 12 Stunden und 30 Minuten war also die Temperatur nur um
3° gesunken. Auf den ersten Blick muss es befremden, dass das freie
Thermometer anfangs bei einer Temperatur des Eises von —38° auf
—S°stand, während es später als die Temperatur des Eises nur—39°
betrug auf 2’8°, ja bei einer Temperatur des Eises von ■—42° gar auf
—1 - 3° gestiegen war. Die Ursache dieses scheinbar widersprechenden
Verhaltens ist indess leicht zu erkennen, wenn man beachtet,
dass der Eiscylinder während der Verdunstung immer kleiner wird,
und daher immer weniger abkühlend auf seine Umgebung wirkt.
Bei diesen Versuchen war also die Temperatur innerhalb 34
Stunden um 36° gesunken, und blieb beinahe durch dieselbe Zeit unter
einer Temperatur von —27° stehen. Die Eismenge, welche bei
diesem Versuche verdunstete und diese Kälte hervorbrachte, betrug
ungefähr 22 Grammen.
Die Temperatur von —42° ist die niedrigste, welche ich bei
dieser Versuchsreihe hervorzubringen vermochte, es ist aber sein