Revision der bisherigen Analysen einiger Bestandteile der Fette. Jj21
oder in Procenten:
I. II. III. Mittel
Kohlenstoff.... 74-52 74-16 74-52 74-44 Theile
Wasserstoff.... 12-52 12-37 12-22 12-37 „
Sauerstoff 12-96 13-47 13-26 13-19 „
Summe . . 100-00 100-00 100-00 100-00Theile.
da nun fordert:
Kohlenstoff. Wasserstoff. Sauerstoff.
('s Hs 0 2 ,
c 3 h 3 o. z ,
('s i ff 5 Oo
--26 *'25 ”3
ff’27 h u o 3
C 3 H 3 0 2 , HO, 2 C 26 Hs 5 0 3
c 3 JL o 2 , c 28 //„ o 3
Cs H, 0„ HO, 2 C 27 H, f> o 3
Cs Us 0 2 , 2 C 26 if 25 Os
C 3 //, 0 2) 2 C„ Os
c 3 o 2 , 2 c 28 y/ 27 o 3
71- 90
72- 29
72-37
72-66
72- 77
73- 83
74- 19
74-53
11-57
11-65
11-85
11-72
11-92
11-86
11- 93
12- 00
16-53
16-06
15-78
15-62
15-31
14-31
13-88
13-47
so käme nach Play fair’s Analysen die Formel C 3 H s 0 2 , 2 o a8 // 27 0 3
dem Mvristin am nächsten. Allein aus sämmtlichen Angaben in dessen
Abhandlung geht sowie aus seinen eigenen Aussagen hervor, dass
er nicht mit vollkommen reiner Myristinsäure arbeitete, sondern
mit einer Säure, die entweder kleine Mengen Palmitinsäure oder
Stearinsäure enthielt.
VII. Laurostearinsäure und deren Verbindungen.
Die Laurostearinsäure wurde zuerst von M a r s s 0 n *) aus den
Lorbeeren dargestellt; später zeigteStham er 3 ), dass die Pichurimbohnen
dieselbe Säure enthalten und nannte sie Pichurimtalgsäure;
endlich gelang es Görgey 3 ) diese Fettsäure in beträchtlicher
Menge aus dem Cocosnussöl abzuscheiden.
Mar sso ns Laurostearinsäure schmolz bei 42 bis 43° und
lieferte bei der Analyse von:
I. 0-3037 Grm. Säure 0-3298 Grm. Wasser und 0-7970 Grm. Kohlensäure
0. 0-2438 „ „ 0-2680 „ „ „ 0-6370 „
Hb 0-3278 „ „ 0-3833 „ „ „ 0-8603 „
IV.0-2160 „ 0-2323 „
Annalen der Chemie und Pharmacie, 41. Band, Seite 329.
~) Annalen der Chemie und Pharmacie, 53. Band, Seite 390.
3 ) Sitzungsberichte der kais. Akademie der Wissenschaften 1. Bandes, 2. Abtheilung,
Seite 37.
37°