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Polil.
Es bestätigen somit die von Fremy, Sthamer und Pro die
ausgefiihrtenAnalysen, das bereits bei Besprechung von Sclnvarz’s
Arbeiten über die Palmitonsäure, Angeführte.
VI. Myristinsäure und deren Verbindungen.
Wir besitzen bis jetzt nur eine einzige ausführliche Arbeit über
die in der Muskatbutter enthaltene Myristinsäure und deren Verbindungen,
von Playfair 1 ). Dieser Chemiker machte fünf Analysen
mit einer Säure bei 49° schmelzend, und erhielt von:
I. 0-351 Grm. Substanz 0-389 Grm. Wasser und 0-941 Grm. Kohlensäure
II. 0-309 „ „ 0 -342
III. 0-412 „ „ 0-454
IV. 0-250 „ „ 0-276
V. 0-278 „ „ 0-309
also in Procenten:
I. n.
Kohlenstoff 73-12 73-17
Wasserstoff 12-31 12-30
Sauerstoff 14-57 14-53
Summe 100-00
III.
72-88
12-24
14-88
0-829
1-101
0-670
0-744
IV.
73-09
12-27
14-64
V.
72-99
12-35
14-66
Mittel
73-05
12-30
14-65
100-00 100-00 100-00 100-00 100-00 Tbl.
Da aber fordert:
Kohlenstoß’. Wasserstoff. Sauerstoff.
C 26 H w 0 4 = 72-90 12-15 14-95
C, 7 H„ 0 4 = 73-30 12-22 14-48
C, s H 2S 0, = 73-68 12-28 14-04
so entsprechen die Analysen I, II, IV und V der Formel
t-27 7 O4
und nur Analyse III der Formel C 26 7/ a0 0 4 , während Playfair für
die Myristinsäure die Formel C 28 H 38 0 4 aufstellt. Es darf übrigens
nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Analyse III mit zweimal
aus Alkohol krystallisirter Säure gemächt wurde, während bei 1 und II
nur eine einmalige Krystallisation erfolgte, und Analyse IV, von
Miller mit durch Zersetzung des Kalisalzes erhaltener Säure ausgeführt
ist.
MyristinsauresKali. Playfair erhielt aus:
I. 0-354 Grm. derVerbindung 0 1 324 Grm. Wasser und 0 797 Grm. Kohlensäure
II. 0-324 „ „ „ 0-296 „ „ „ 0-727 „
0-404 „ „ „ I -300 Grm. schtvefelsaures Kali,
*) Annalen der Chemie und Pharmacie, 37. Band, Seite 152.