Revision der bisherigen Analysen einiger Bestandtheile der Fette. S1 3
producten derselben erhalten werden, deren Schmelzpunkt um so niedriger
liegt, je sauerstoffarmer diese Destillationsproducte sind.
Durch Umkrystallisiren gelingt es wieder, wenigstens zum Theil,
die neu gebildeten Substanzen von der Palmitinsäure wegzuschaffen
und eben dadurch den Schmelzpunkt des Destillates zu erhöhen,
damit aber zugleich den Kohlenstoff- und Wasserstoff-Gehalt zu
erniedrigen.
Schwarz untersuchte noch weiter die Salze seiner Palmitonsäure.
Die von ihm als saures Barytsalz bezeiclmete Verbindung gab
bei 120° getrocknet von:
I. 0'3746 Gi'm. Salz 0-1038 Grm. kohlens. Baryt entsprechend 21 -S2Proct. Baryt.
II. 0-0618 „ „ 0-0174 „ „ „ 21-87 „
Ferner lieferten:
III. 0• 2072Gr. 0-1820 Gr. Wasser 0 • 4S66 Gr. Khls. und 0 - 037 Gr. kohlens. Baryt
IV.0-2133 „ 0-1897
0-4739
0-0391
Daraus folgt in Procenten, wenn man die Kohlensäure des kohlensauren
Barytes zu der von der Kalilauge aufgenommenen addirt:
Baryt 21-52
Kohlenstoff . . —
Wasserstoff.. —
Sauerstoff ... —
Zusammen -—
ii.
21-87
in.
21-37
Gl-78
9-76
7-09
IV.
21-52 Theiie
62-28 „
9-88 „
6-32 „
— 100-00 100-00 Theiie.
Schwarz seihst hält III für fehlerhaft und findet sowie hei IV
nur 60-10 und 60-59 Procente Kohlenstoff : aber selbst diese Zahlen
angenommen, enthält das Barytsalz für palmitonsauren Baryt 2-54
Procente zu viel Baryt, 1-83 Procente zu viel Kohlenstoff und
ebenso 0-40 zu viel Wasserstoff.
Auf gleiche Weise gibt das arithmetische Mittel der Analysen
des von Schwarz als palmitonsaures Silberoxyd erklärten Salzes in
Procenten:
Silberoxyd = 28-31 Theiie
Kohlenstoff = 55-65
Wasserstoff = 9-50 „
Sauerstoff = 6-54 „
Summe 100-00 Theiie,
gegen AgO, C Si H 30 0 3 um 4-27 Procente zu wenig Silberoxyd und
um 3-40 Procente und 1-08 Procente zu viel Kohlenstoff und Wasserstoff.