Revision der bisherigen Analysen einiger Bestandteile der Fette. 509
daher in 100 Theilen:
r. II. III. Mittel.
Kohlenstoff. . 75 -48 75-26 75-59 75-44 Theile
Wasserstoff.. 12-72 12-53 12-74 12-66 „
Sauerstoff... 11-83 12-21 11-67 11-90 „
Summe.. . 100-00 100-00 100-00 100-00 Theile 0-Diesen
Resultaten der Analyse, entspricht im Mittel wieder
zunächst die Formel: C 4 Z/ 5 O, C 30 77, 9 0 3 .
Palmitin. Stenhouse fand in:
I. 0-3233 Grm. Palmitin, 0-3483 Grm. Wasser und 0 8960 Grm. Kohlensäure
II. 0-3384 „ „ 0-3744 „ „ „ 0-9397 „
III. 0-3317 „ „ 0-3663 „ „ „ 0-9195 „
daher in Procenten ausgedrückt:
I. II. III. Mittel
Kohlenstoff.. 75-54 75-73 75-60 75-63 Theile
Wasserstoff.. 11-97 12-29 12-28 12-18 „
Sauerstoff... 12-49 11-98 12-12 12-19 „
Summe ... 100-00 100-00 100-00 100-00 Theile.
Die mittlere Zusammensetzung entspricht fast vollkommen der
Formel C 3S // 32 0 4 , welche fordert:
Kohlenstoff = 75-57 Theile
Wasserstoff = 12-21 „
Sauerstoff = 12-22 „
Summe — 100-00 Theile.
Lässt man nun für wasserfreie Palmitinsäure die Formel
C32 77 3 i O s gelten,. so wäre das Palmitin
C S3 // 32 0 4 = C//0, C\, // 31 0 3 ,
eine höchst unwahrscheinliche Formel, für Palmitinsäure hingegen
gleich C so 0 3 , erhält man:
o 4 = c s h s 0, c ao n. 9 o 3 ,
eine ebenso unwahrscheinliche Formel, und es wäre sehr wünschenswertli,
wenn Stenhouse’s Versuche wiederholt würden, wobei
nicht zu vergessen ist, dass er nur wenige Procente Palmitin aus
Palmöl dem abscheiden konnte, und dass es Schwarz später nicht
gelingen wollte aus Palmöl diese Verbindung darzustellen.
*) Schwarz hat in den Annalen der Chemie und Pharmacie, 57. Band, S. 71,
die Analysen II. und HI. mit einander verwechselt.