Revision der bisherigen Analysen einiger Bestandtheile der Fette. 499
lisiren erhaltenen Palmitinsäure, die bei 60° schmolz und bei öS 0
erstarrte, von
18) 0-3193 Grm. Säure, 9-3390 Grm. Wasser und 0-8778 Grm. Kohlensäure
191 0-3184 „ „ 0-3373 „ „ „ 0-8733 „ „
20) 0-3834 „ „ 0-4300 „ „ „ 1-0326 „ „
21) 0-4143 „ „ 0-4690 „ „ „ 1-1373 „ „
Bro die *) fand in dem gewöhnlichMyricin genannten ßestandtlieile
des Bienenwachses, Palmitinsäure in beträchtlicher Menge;
der Schmelzpunkt der Säure nach mehrmaligem Umkrystallisiren aus
Schwefeläther betrug 62°, es gaben:
22) 0-2486 Grm. Säure, 0-2780 Grm. Wasser und 0-6877 Grm. Kohlensäure
23) 0-2603 „ „ 0-2900 „ „ „ 0-7143 „ „
24) 0-2342 „ „ 0-2847 „ „ „ 0-6937 „
Palmitinsäure wieder aus dem Silbersalze abgeschieden, lieferte ihm von
23) 0-2323 Grm. Säure, 0-2830 Grm. Wasser und 0-6970 Grm. Kohlensäure
26) 0-2280 „ „ 0-2570 „ „ „ 0-6255 „ „
Heintz 3 ) führt an, dass die nadelförmig krystallisirte Palmitinsäure,
Stearinsäure enthalte und es lieferte blätterförmig krystallisirte
Säure, die bei 62° schmolz, als Resultat der Analyse von:
27) 0-2361 Grm. Säure, 0-2655 Grm. Wasser und 0-6480 Grm. Kohlensäure
28) 0-2455 „ „ 0-2760 „ „ „ 0-6740 „ „
29) 0-2238 „ „ 0-2545 „ „ „ 0-6205 „ „
Ferner erhielt er bei Verbrennung von Palmitinsäure, aus Wallrath
dargestellt 3 ) , bei 62° schmelzend, von:
30) 0-2201 Grm. Säure, 0-2510 Grm. Wasser und 0-6050 Grm. Kohlensäure
31) 0-2571 „ „ 0-2899 „ „ . „ 0-7048 „
Endlich gab ihm Palmitinsäure bei 62° schmelzend, aus Hammeltalg
bereitet *), von:
32) 0-2177 Grm. Säure, 0-2450 Grm. Wasser und 0-5963 Grm. Kohlensäure
33) 0-2488 „ „ 0-2803 „ „ „ 0-6830 „ „
In folgender Tabelle sind die procentischen Zusammensetzungen,
den eben aufgezäblten Analysen entsprechend gegeben, worin die
Zahlen der ersten Columne die Numern derselben bedeuten. Die
letzte Columne enthält die Formeln, welche den gefundenen procentisehen
Zusammensetzungen und den correspondirenden arithmetischen
Mitteln jeder Versuchsreihe zunächst liegen.
*) Philosophical Transactions. 1849. Tome 1, pag. 91.
) P 0 gg e n (1 o r f f s Annalen, 84. Band, Seite 252.
) Poggend orff’s Annalen, 87. Band, Seite 38.
) Poggendorff’s Annalen, 87. Band, Seite 576.