488 Pohi.
I. 0-708 Grm. Glycerin 0-558 Grm. Wasser und 1-010 Grm. Kohlensäure.
II. 0-557 „ „ 0-442 „ „ „ 0-792 „
woraus in Procenten folgt:
1. II. Mittel.
Kohlenstoff 38-91 38-78 38-84 Theile
Wasserstoff 8-76 8-82 8-79 „
Sauerstoff 52-33 52-40 52-37 „
Summe. . .100-00 100-00 100-00 Theile.
Neuere Versuche mit bei 120 bis 130° C. getrocknetem Glycerin
1 ), lieferten in 100 Theilen:
I. II. III. Mittel.
Kohlenstoff 38-95 39-00 39-15 39-03
Wasserstoff 8-72 8-80 8-75 8-76
Sauerstoff 52-33 52-11 52-10 52-21
Theile. . .100-00 100-00 100-00 100-00.
Diesen proeentischen Zusammensetzungen entsprechen nun zunächst
die beiden Formeln:
C 3 O a und C’c // 8 0 6 ,
denn beide fordern in 100 Theilen:
Kohlenstoff 39-13 Theile
Wasserstoff 8-70 „
Sauerstoff 52-17 „
Summe.. .100-00 Theile.
Die erste der aufgesehriebenen Formeln ist die bereits von
Lecanu ~) aufgestellte, welche später wieder verlassen wurde; die
zweite Formel ist die von Pelouze gewählte und bis in die neueste
Zeit beibehaltene. A priori würde wohl Jedermann zu der Formel
Lecanu’s greifen, allein das Glycyloxydhydrat hat ein grosses Bestreben
mit den stärkeren Säuren Salze zu bilden, welche ihrerseits
wieder Verbindungen eingelien, und diese gepaarten Verbindungen
waren es, welche zuerst Pelouze, sodann auch die übrigen Chemiker
bestimmten die Formel C e H s O c = C e // 7 0 5 , HO für das
Glycyloxydhydrat, C 6 H 7 0 5 für das Glycyloxyd und C 6 //? für das
hypothetische Radical Glycyl zu wählen.
Comptes rendus. Tome 21, pag. 718.
2 ) Annales de ehimie et de physique. Tome 55, pag. 192.