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seinem abgerundeten Ende ist er mit zehn bis zwölf geraden, beweglichen
und fast walzenförmigen Dornen besetzt.
Die Fühler sind hinter dem Grunde der Oberkiefer eingefügt,
braun, hornig, kegelförmig, und dreigliederig, kaum halb so lang als
die Oberkiefer, halb so dick als lang; die beiden ersten Glieder fast
gleich lang, gegen vorne etwas verschmälert; das dritte beinahe nur
halb so lang als das zweite, halb so dick als lang und walzenförmig.
Die Nymphe bleibt durch acht bis zehn Tage wachsweiss, dann
färben sich die Augen, Mundtheile u. s. w. und erst nach zwanzig bis
vierundzwanzig Tagen wird der Käfer reif; diejenigen Puppen aber,
welche erst im October entstanden, bleiben über Winter wachsweiss
und reifen erst gegen Ende April oder anfangs Mai künftigen Jahres.
Die Nymphe ist beinahe 1 / 4 kürzer und breiter als die Larve; die
Fühler gehen vom Innenrande der Augen, unter diesen nach dem
Seitenrande des Brustkastens; die Beine liegen mit schräg aufgezogenen
Schenkeln, zwischen den bis an den Vorderrand des fünften
Leibesabschnittes reichenden Flügelscheiden; die Leibesabschnitte
sind kaum merklich geschnürt, fast gleich lang aber allmählich verschmälert,
der letzte sehr kurz und abgerundet.
Erklärung der Ablilltluiigen.
Tafel V.
Fig. 1. Ein Ei.
„ 2. Eine Larve vom Rücken.
„ 3. Eine Puppe (Nymphe).
„ 4. Die Oberlippe
„ 5. Ein Oberkiefer
„ 6. Die Unterlippe
„ 7. Ein Unterkiefer
„ 8. Ein Fühler
„ 9. Eine Fussklaue
„ 10. Ein Haiipflugel eines Käfers.
„ 11. Ein Stück Eichenmoder mit Larven.
VI. Naturgeschichte und Beschreibung der neu entdeckten Coleophora
nigrostigmatella. Kollar.
Ich traf schon früher mehrmal die Säcke einer Coleophoren-Art, von
welcher der Schmetterling bisher unbekannt geblieben, am Grunde der
Baumstämme der schwarzen Maulbeeren (Morus nigra), einzeln unter
losgewordener Baumrinde, ohne eine Raupe oder Puppe darin zu finden.