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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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He  eg  er.

Die  Unterlippe  braunhornig,  fast  verkehrt  trichterförmig.,  beinahe ­
  so  lang  als  die  Oberkiefer,  und  nach  hinten  halb  so  breit  als
lang;  die  Verlängerung  des  Vorderrandes  kaum  y 6  so  dick  und  so
lang  als  der  hintere  verdickte  Tlieil;  dieser  am  Hinterrande  doppelt
rund  ausgeschnitten,  wodurch  er  dreizähnig  erscheint;  —  die  Taster
zweigliederig,  ebenfalls  hornig,  walzenförmig,  so  lang  als  die  Verlängerung ­
  der  Lippe,  kaum  */ 0  so  dick  als  lang;  das  erste  Glied  fast
viermal  so  lang  als  das  zweite;  das  zweite  nur  3 / 3  so  dick  als  das
erste,  mit  einer  langen  Endborste;  am  Grunde  des  zweiten  Gliedes
ist  nach  aussen  ein  gerader,  walziger  Zahn  eingefügt,  der  halb  so
dick  als  das  erste  Glied,  und  um  1 / 4  kürzer  als  das  zweite  ist.
Die  Unterkiefer  sind  eben  so  lang  als  die  Oberkiefer,  aber  nur
V 3  so  breit  als  lang,  wenig  gebogen,  und  am  Grunde  abgerundet;
keine  Angel,  kein  gesondertes  Tasterstück  ;  der  Stiel  ist  am  Vorderrande, ­
  in  zwei  beinahe  gleiche  Tlieile  gespalten;  auf  dem  äusseren
sind  die  zweigliederigen,  rund-kegelförmigen  Taster,  welche  y s  so
lang  als  der  Stiel  sind;  das  erste  Glied  walzenförmig  so  lang  als
das  zweite,  */ 4  länger  als  dick;  das  zweite  ebenfalls  walzig,  1 / 3  so
dick  als  das  erste,  und  mit  mehreren  gleich  langen  Borsten  besetzt;
auf  dem  kurzen  Kaustücke  sitzt  der  eingliederige  innere  Lappen,  er
ist  reifförmig,  nur  wenig  dicker  als  das  erste  Glied  der  äusseren
Taster,  so  lang  als  dick,  am  Ende  aber  mit  ungleich  langen  Borsten
und  vier  kurzen,  geraden  walzigen  Zähnen  besetzt.
Um  seiner  Zeit  dem  schon  bei  den  Dipteren-,  Ilymenopterenund
  den  grösseren  Lepidopteren-Gattungen  zur  Systematik  benützten
Aderverlauf  dieser  Gattung  kennen  zu  lernen,  habe  ich  die  hier  beschriebene ­
  Art  untersucht  und  gefunden:
Dass  die  Vorderflügel  etwas  mehr  als  dreimal  so  lang  als  breit,
mit  zugespitztem  Aussenrande  und  gänzlich  ohne  Randader  sind;  ihre
Fläche  ist  durch  die  innere  Randfeld-  und  innere  Nathfeldhauptader,
  die  beide  am  Flügelgrunde  entspringen,  und  vor  der  Flügelspitze ­
  enden,  in  drei  fast  gleich  breite  Felder  geschieden;  im  Randfelde ­
  gebt  eine  gerade  Ader,  zwischen  dem  Rande  und  der  inneren
Randfeldhauptader  vom  Flügelgrunde  bis  zur  Mitte;  von  da  theilen
sich  von  der  Hauptader  in  gleicher  Entfernung  drei  Zweige,  welche
sich  schräg  bis  zum  Aussenrande  hinziehen;  vom  Grunde  der  Nathfeldhauptader
  zieht  sich  eine  Nebenader  auch  schräg,  nur  bis
gegen  die  Mitte  des  Hinterrandes,  und  von  da  theilen  sich  wieder
            
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