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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Beitrage  zur  Naturgeschichte  der  Insccten.

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Vorderbrustabschnitt,  y 4  länger  als  die  beiden  nächsten;  Mittelund ­
  Hinterbrustabschnitt,  J / 4  länger  als  die  sieben  folgenden  Hinterleibs-Segmente; ­
  der  siebente  mit  einem  braunhornigen,  länglichviereckigen ­
  Schildchen  bedeckt;  der  achte,  so  lang  als  der  Mittelbrustabschnitt, ­
  etwas  verschmälert,  mit  abgerundetem  Hinterrande,
der  neunte  fast  so  lang  und  nur  halb  so  breit  als  der  achte,  am  Hinterrande ­
  abgerundet,  an  den  Seiten  mit  zwei  hornigen,  verkürzten
Wärzchen.
Die  sechs  Beine  sind  gleichlang,  y 4  länger  als  der  Kopf,  haben
eine  einfache  pfriemenformige,  lange,  an  der  Innenseite  gehohlkehlte
Klaue.
Ich  habe  auch  die  Mundtheile  des  Käfers  untersucht  und  abgebildet ­
  um  zu  zeigen,  ob  und  in  wie  weit  sie  mit  den  bereits  beschriebenen ­
  Gattungs-Charakteren  übereinstimmen.
Da  auch  die  Hautflügel  dieses  Käfers,  von  der  gewöhnlichen,
bisher  bekannten  Flügelform  der  Käfer  auffallend  unterschieden  sind,
so  habe  ich  selbe  ebenfalls  bedeutend  vergrössert  abgebildet.
Sie  sind  ungewöhnlich  breit,  beinahe  wie  die  Vorderflügel  der
Diplolepiden  geformt,  fast  viereckig,  abgerundet,  nur  wenig  länger
als  der  Leib;  halb  so  breit  als  lang,  der  Aussenrand  etwas  ausgebogen; ­
  der  Vorder-  und  Hinterrand  gerade,  fast  parallel,  Oberund ­
  Unterfläche  mikroskopisch  ziemlich  dicht,  aber  sehr  kurz  behaart, ­
  und  der  ganze  Rand  mit  wechselnd  sehr  kurzen  und  längeren
Härchen  umsäumt;  sie  haben  nur  zwei  Hauptadern,  deren  Wurzelknochen ­
  verdickt  und  abgerundet  ist;  die  Vorderrandader  ist  kurz,
hornig,  vor  der  Mitte  unterbrochen,  geschlängelt,  nur  '/ 4  so  lang
als  der  Flügel,  verliert  sich  breit  in  die  Flügelhaut;  die  Mittelader
Vs  kürzer,  kaum  halb  so  dick  als  die  vorige,  verliert  sieb  in  eine
unbegrenzte  (verwischte)  Gabel,  deren  unterer  Zweig  mit  dem
Innenrande  parallel  abwärts  verläuft.
Erklärung  der  Abbildungen.
Tafel  I.
Fig.  1.  Die  Larve.
„  2.  Oberlippe  derselben.
„  3.  Oberkiefer.
„  4.  Unterlippe.
n  5.  Unterkiefer.
„  6.  Fühler.
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