systematische Stellung einiger Binnenwürmer.
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Rüssel verläuft ein deutliches Ringgefäss, von welchem nach abwärts
4 einfache Längsgefässe ausgehen, 2 auf der vorderen Seite und 2
auf der hinteren.
Weiters fand Stein bei seinen erneuerten Nachsuchungen im
Jahre 1851 im Magen des Mehlkäfers freie Embryonen von y 38 "'
Durchmesser, in der Gestalt fast runder oder abgerundet dreieckiger
Scheiben, von ganz homogener durch zahllose feine Pünktchen
getrübter Substanz, ohne einer Spur von Kalkkörperchen, auf deren
Oberfläche sechs paarweise einander genäherte Häckchen sich befanden,
welche mit jenen auf den Cystenschwänzen sitzenden völlig
übereinstimmten; endlich sehr oft noch in der Leibeshöhle rings um
den Magen herum encystirte Würmer in den verschiedensten Entwickelungsstufen.
Die jüngsten Cysten von %*"' Durchmesser waren
noch ganz weich, breiartig und einfach rundlich, ohne Spur von
Schwanz, zeigten in der Mitte einer Seite einen etwas vertieften
Hof , und auf der Oberfläche derselben Seite die 0 embryonalen
Häckchen. In ihrem Innern war der oben beschriebene Embryo
enthalten, unverändert nur ohne Häckchen, welche also offenbar
abgestossen wurden, und auf der Cystenoberfläche zerstreut lagert.
Die Cystenwandung erschien, wie man bei jungen Exemplaren leicht
bemerken kann, aus kernhaltigen Zellen bestehend, und Stein hält
sie auch hier für ein Product des Mehlkäfers.
Die weiteren Veränderungen des encystirten Embryos, so bald
er den tim fang der in den geschwänzten Cysten enthaltenen erreicht
hat, bestehen darin, dass am vorderen abgestuzten Ende eine immer
weiter nach innen vorschreitende trichterförmige Vertiefung sich
bildet, und dass sich gleichzeitig im Centrum des Körpers aus der
resorbirten Grundsubstanz der Kopf mit Rüssel und Saugnäpfen organisirt.
Die Kalkkörperchen erscheinen erst nachdem sieh der Kopf
völlig ausgebildet hatte. Einige Male fanden sich auch Cysten mit
Würmern, die auf dem höchsten der beschriebenen Grade von Ausbildung
sich befanden, deren Schwanz aber 8—10 Mal länger lind
am vorderen Theil um die Hälfte, ja sogar um das Doppelte breiter
war als die Cyste, sich dann nach hinten sehr verschmälerte, und
zuletzt wieder keulenförmig anschwoll. Die Axe desselben schien mit
einer gallertartigen Masse erfüllt zu sein, welche als ein mehr oder
weniger begrenzter Hof durch die äussere zellige Substanz hervorschimmerte,
Wahrscheinlich nur eine abnorme Bildung.