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Spitzer.
Ich nenne nämlich höchste oder tiefste Linien auf krummen Flächen
solche Linien, deren sämmtliche Punkte dieselbe Höhe haben,
deren nächste, aber ausser ihnen liegende Punkte entweder alle tiefer
oder alle höher liegen.
Um zu untersuchen, in welchen Fällen die Linien, deren Gleichungen
s = ? O > !J)
P o • V) = o
(3)
sind, und die man sich in der Form
h
(4) \ y = f O)
aufgestellt denken kann, eine höchste oder tiefste Linie der Fläche
s = f (x,y) ist, gehe man von ihr zu anderen auf derselben Fläche
in unmittelbarer Nähe liegenden über, etwa dadurch, dass man y um
oy wachsen lässt, unter dy eine beliebige Function von x verstanden,
die stets sehr kleinen numerischen Werth hat.
Man erhält sonach als Gleichungen von in der Nähe der Linie
(3) auf der Fläche s = <p (x, y') liegenden Linien folgende:
m S * = ? o ’ y)
C J j V = fO) f %•
Die Substitution y=f (x) -j-Sy in z—f (x, y) und darauffolgende
Entwickelung nach Taylor’s Reihe gibt:
dij 3 a 3 *
' 8r ''•••
d %
i i \ dx> .
= A + ^-Blöder
da gy wegen des innehabenden Factors p (x,y) gleich
Null
wird
8 3 a
, , dy‘~ 8 3 « .
s==/i +
Behält für alle Punkte der Curve p (x,y) = o einerlei Zeichen,
so ist offenbar die Linie (3) eine höchste oder tiefste, sollte
8 3 <p
„ j stets Null werden, so müsste man das nächste Glied der Reihe zu
o y
Ratlie ziehen, ist dieses positiv oder negativ, so hat man weder
eine höchste, noch eine tiefste Linie; ist es aber auch Null, so entscheidet
das Zeichen des vierten Differential-Ouotienten u. s. f.