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D i e s i n g. Charakteristik und
den Jahren 1847 und 1851 gemachten Forschungen au einem verwandten
Thiere ausgefüllt und den Übergang zwischen beiden Stufen
beobachtet.
Stein fand nämlich in der Leibeshöhle des Mehlkäfers (Tcncbrio
molitor) und seiner Larven auf der Oberfläche des Magens linsenförmige,
sehr plattgedrückte Cysten von durchschnittlich VW"
Durchmesser auf einem soliden spatelförmigen Schwanz, dessen Ende
zwischen den zottenartigen Blinddärmchen des Magens festsitzt,
während die Cyste frei im Blute der Leibeshöhle schwimmt. Die
Substanz dieser Cysten gleicht ganz der trüben blasigzelligen Masse,
aus welcher jene der Bundwürmer des Mehlkäfers bestehen, und
man siebt in den innersten Schichten Körner, welche wohl Kalkkörnchen
sein mögen.
Der Schwanz besteht aus derselben Substanz wie die Cyste, und
enthält in seiner Axe an veränderlicher Stelle gewöhnlich einen
helleren, wie es scheint mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum, der in
keiner Communication mit dem Cysteninnern steht. Auf seiner Oberfläche
erscheinen stets 6 hornige Häckchen, welche ganz mit jenen der
Bandwurmembryonen im Ei übereinstimmen, regellos zerstreut, doch
meistens je 2 einander genähert. Sehr selten rücken einige Häckchen
auf die Oberfläche der Cyste. Der Cystenbewohner hat im Allgemeinen
die Form eines Apfels oder einer Melone und füllt die Höhlung fast
genau aus. Von der äusseren Oberfläche betrachtet, sieht man in der
Mitte des vorderen Endes eine trichterförmige Vertiefung, und aus
dem Innern schimmern die 4 Saugnäpfe und der mit Hacken bewaffnete
Büssel hervor.
Übersieht man aber den mittleren horizontalen Durchschnitt, so
überzeugt man sich, dass der Kopf auf ähnliche Weise in den blasig
aufgetriebenen Leib zurückgezogen ist, wie hei dem von Siebold
beschriebenen Parasiten. Obwohl Stein das Thier nie aus der Cyste
herauspressen konnte, so dürfte es doch abgesehen von der Gestalt
des Kopfes, dem Sieb old’schen ähnlich sein. Die Saugnäpfe sind
fast kreisrund, der Büssel bimförmig und am Ende mit einem einfachen
Kranze von 28—32 Häckchen gekrönt, welche aber nicht bei
allen Individnen ausgebildet waren, sondern auch oft fehlten oder in
einem rudimentären Zustand sich befanden.
In der trüben Grundsubstanz des Leibes sind die Kalkkörperchen
in grosser Zahl eingebettet. Zwischen den Saugnäpfen und dem