systematische Stellung einiger Binnenwürmer.
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Was die innere Organisation betrifft, so lässt das an allen Stellen
ausserordentlich contractile Körperparenchym mit Ausnahme der vier
Saugnäpfe des Rüssels und des Rüsselsackes nirgens Muskelfaserung
erkennen, und S ieb o I d glaubte daher annehmen zu können, dass die
Contractionsfähigkeit des structurlosen Körperparenchyms von einer
einfachen contractilen Sarkodemasse ausgehe. Das Körperparenchym
enthält stets zweierlei farblose und kugelförmige Elementarkörper,
von welchen Siebold die einen nur im Hinterleib vorkommenden für
Fetttropfen, die anderen auch im Kopf besonders an der Basis der
Saugnäpfe befindlichen für Kalkkörperchen erklärt, wie siebei andern
Cestoden gleichfalls Vorkommen. Auch ein System von wasserhellen
Gefässen (Wassergefäss-System) wurde entdeckt, das aus 4 einfachen
Stämmen besteht, welche je 2 und 2 aus dem Hinterleihs-Ende
zu beiden Seiten des Leibes emporsteigen, und von denen sich jeder
am unteren Ende des Kopfes angelangt, in 2 Äste spaltet, die an der
hintern Wand der 4 Saugnäpfe in die Höhe laufen, sich am oberen
Ende derselben wieder vereinigen, und dann nach kurzem Verlaufe in
einem Gefässringe endigen, welcher die Mündung des Rüsselsackes
umgibt. In den oberen Winkeln der durch die Spaltung der 4 Stämme
in 8 Äste gebildeten ovalen, der Form der Saugnäpfe entsprechenden
Räume zeigen sich 1 bis 2 schräge Anostomosen. Auf welche Weise
dieses Gefäss-System, an dessen oberem Ende zuweilen sehr zarte
Verästelungen zum Vorschein kommen, im Hinterleibs-Ende beginnt
oder endigt, konnte von Siebold nicht erkannt werden.
Rücksichtlich der Lebensgeschichte und Deutung dieses Helminthen
bemerkt Sieb old, dass alle bis jetzt in Eiern beobachteten
Embryonen der Taenien und Bothriocep halen aus einem einfachen
rundlichen contractilen Körperchen, an welchem 6 Häckchen
aus- und eingeschlagen werden können, bestehen, und vermuthet, dass
die in Rede stehenden von ihm für unentwickelte Ta en i en (Taenienammen)
gehaltenen encystirten Würmer, welche nach seiner Ansicht
von aussen in die Naktschnecken gelangen, in ähnlicher Form aus
Eiern entstehen, durch noch unbekannte Zwischenstufen die beschriebene
Gestalt annehmen und dann mittelst Wanderung in anderen
Wohnthieren, vielleicht in Säugethieren oder Vögeln ihre weitere
Ausbildung und geschlechtliche Reife erlangen dürften.
Diese von Sieb old angedeutete Lücke zwischen dem einfachen
Embryo und den encystirten Würmern hat nun Stein durch seine in