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U n g c r.
bald aus denselben mit Ausnahme eines einzigen Stengels. Luft
hervor, deren Menge im Sonnenlichte bedeutend zunahm.
Es entwickelten sich
am 6. Juni von 9 Uhr Morgens bis 1 Uhr Mittags 10,3 Cent. Cub.
„ 1 „ Mittags „ 9 „ Abends 9,0 „ „
„ 9 „ Abends „ 11 „ Mittags 0,0 „ „
„ 7. Juni „11 „ Mittags „ 3 „ Abends 2,6 „ „
Daher in 30 Stunden 21,9 Cent. Cub.
In 100 Vol. Theilen waren enthalten 56,6 Oxygen, 43,4 Azot.
Es ist noch zu bemerken , dass aus unverletzten Blättern dieser
Pflanze auch nicht ein einziges Luftbläschen hervorkam.
V. Versuch.
Ein einfacher, zwei Fuss langer, submerser Spross von Hippuris
vulgaris gab an seinem rliizomatösen Theile, nämlich aus dem
vierten Wurzelknoten durch eine Verletzung, gleich nachdem die
Trennung von dem Mutterstocke geschehen war, viele Luft von sich,
welche gesammelt am 3. Juni
von 3 Uhr Nachmittags bis 7 Uhr Abends betrug 12,0 Cent. Cub.
„ 7 „ Abends „ 10 „ „ ,, 3,6 „ „
» 10 „ „ „10 „ Morgens „ 0,0 „ „
Somit in 19 Stunden ausmachten 15,6 Cent. Cub.
In 100 Vol. Theilen dieser Luft waren enthalten 38,7 Oxygen,
61,3 Azot.
Dagegen enthielt die aus den zahlreichen und weiten Luftgängen
dieser Pflanzenart durch Auspressen gleichzeitig gewonnene Luft
in 100 Vol. Theilen nur 27,3 Oxygen, 72,7 Azot.
Versuche an Landpilanzen.
VI. Versuch.
Ein dünner biegsamer Zweig von Kennedya rubicunda Vent.
mit einem Dutzend grösserer und kleinerer Blätter, die zusammen
eine Flächenausdehnung von 3015 U] Lin. darboten (ein mittelgrosses
Blatt mass 335 Q Lin.), wurde unter der pneumatischen Wanne in
einen vorher mit Wasser gefülltem Glascylinder gebracht, und der
Sonne exponirt.
Ungeachtet die Blätter auf ihren beiden Seiten mit einer gleichen
Anzahl von Haaren versehen waren, so zeigten sich dieselben