systematische Stellung einiger Binnenwürmer.
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abgeworfen haben, sieh zusammenrollen und von durch von Seite des
Mehlkäfers erzeugte Zellen, in eine Cyste eingehüllt werden, innerhalb
welcher der weitere Wachsthum vor sich geht.
Ebenso glaubt Stein, dass die im Rosskäfer encvstirten Helminthen
sich aus den im Darmcanal hausenden kleinen Würmern entwickeln.
Aus dem Vorstehenden geht jedoch hervor, dass die eneystirten
Rundwürmer des Mehl- und Rosskäfers durch die eigentlich charakteristischen
Merkmale, nämlich die beiden spitzen Papillen an den
Seiten des Mundes, dann die Stacheln an dem Schwanz-Ende seinscharf
von den, von Stein als jüngere Entwickelungsstufen betrachteten
Thieren sich unterscheiden, und dass die letzteren durch
die nicht weniger bezeichnenden Mundstacheln und den wehrlosen
Schwanz eine ebenso deutlich abgegrenzte Gruppe unter sich
bilden.
Zwischen diesen beiden Formen ist keinerlei Übergang ersichtlich;
was Stein als Übergangsstufe betrachtet wissen will, gibt sich
durch den Mundstachel und den wehrlosen Schwanz als Glied der im
Speisecanal des Mehlkäfers lebenden Art zu erkennen, während die
Übereinstimmung im Darmcanal und der Schwanzform Merkmale sind,
die in so grossen Abtheilungen sich gleichen und überhaupt so vager
Natur sind, dass ein darauf gegründeter Schluss auf die Identität der
Gattung, oder gar der Art nicht gerechtfertigt erscheint.
Auch ist weder das Abwerfen des Mundstacbels im vorgerückteren
Alter, oder das Encystiren eines damit begabten Tbieres direct
beobachtet worden, noch hat Stein je einen Wurm gefunden, der
Mundstachel und Schwanzstacheln, oder Mundpapillen ohne Schwanzstacheln,
oder Mundstachel und Papillen vereinigt gezeigt hätte.
Rei diesen Verhältnissen ergibt sich, dass Stein zwei neue
sehr interessante Genera im Mehl- und Rosskäfer entdeckte, von welchen
je eine Species in den genannten Thieren lebt. Die angebliche
Mittelform ist aber nichts anderes als ein älteres weiter ausgebildetes
Individuum der im Darmcanal des Mehlkäfers lebenden Art, welches
auf die von Stein angedeutete Weise die Darmwände durchbohrt
haben und in die Leibeshöhle gelangt sein mag.
Die Charakteristik der beiden neuen Gattungen, welche der
II. Tribus der N ematoideen, nämlich den Agamonematoideen
angehören, und ihrer Arten wäre folgende:
Sitzb. d. mathem.-natunv. CI. X. Bd. I. Hft. ;i