der Menagerien des österreichisch-kaiserlichen Hofes.
36T
in Folge eines Knochenfrasses am Gelenkkopfe des Hinterschenkels,
nachdem es durch 10 Monate und 13 Tage in der Menagerie gehalten
wurde. Drei schöne Abbildungen dieses Exemplars sind von Gurk in
Kupfer gestochen worden.
1851. Von Hartmann. Ein drei ein halbjähriges Männchen und ein
zweijähriges Weibchen. Seit August. Beide noch am Leben.
1852. Ein Geschenk von L ati f P as ch a aus Ägypten. Ein junges Männchen
und Weibchen. Seit November. Leben noch gegenwärtig.
— Von Herrn Consul Reitz in Chartum eingesendet. Ein junges Weibchen.
Seit November. Derzeit noch am Leben.
Gazella Dorcas. Blainville. Gemeine Gazelle.
A f r i e a: Berberey, Ägypten, Kordofan, Sennaar, Nubien. — Asien:
Arabien.
1760. Ein trächtiges Weibchen, das ein Junges geworfen hatte. Eine Abbildung
desselben sammt dem saugenden Jungen befindet sich im Pavillon.
179G. Mehrere Exemplare — 1799 — 1800 — 1801.
1812. Ein Männchen — 1815, und zwei Weibchen — 1815 — 1817.
1821. Ein Männchen — 1823, und ein Weibchen— 1822, das kurz vorher
ein Junges geworfen hatte.
1832 — 1836.
1845. Von Gruber. Zwei Exemplare, wovon eines 1846 starb, das andere
aber noch gegenwärtig lebt.
1850. Ein Geschenk des Herrn Abtes Sigismund zu den Schotten —
1852.
1852. Ein Geschenk der kais. Akademie der Wissenschaften. Noch am Leben.
Gazella arabica. Wagner. Arabische Gazelle.
Asien: Arabien.
1851. Von Hartmann. Zwei Exemplare, wovon eines 1853 starb. Das
zweite ist noch dermalen am Leben.
Rupicapra europaea. Blainville. Gemse.
Europa: Steiermark, Tyrol, Baiern, Schweiz, Savoyen, Griechenland,
Karpathen.
1790 — 1794.
1796 — 1799.
1802 — 1804.
1806. Ein Männchen — 1808.
1812. Vier Exemplare — 1814 — 1815 — 1816.
1820. Im nämlichen Jahre gestorben.
1838. Zwei Exemplare, wovon eines noch dasselbe Jahre starb, das andere
— 1848.
1841. Ein Männchen, das im selben Jahre starb, und ein Weibchen — 1843.
1850. Befindet sich noch am Leben.
1853. Männchen und Weibchen. Beide leben.