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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

der  Menagerien  des  österreichisch-kaiserlichen  Hofes.

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Eine  Abbildung  des  Hengstes  der  beiden  aus  Schönbrunn  erhaltenen ­
  Exemplare,  haben  Fr.  Cuvier  und  Geoffroy  in  ihrer  „Histoire
naturelle  des  Mammiferes”  g  eliefert  und  zugleich  diese  Varietät  zuerst
beschrieben.
Asinus  vulgaris.  Var.  domesticus,  aegyptiacus.  Gray.  Ägyptischer ­
  Esel.
Africa:  Berberey,  Ägypten,  Nubien,  Abyssinien,  Senegambien.—
Asien:  Arabien,  Persien.
1852.  Von  Herrn  Consul  R  e  itz  in  Chartum  eingesendet.  Ein  Weibchen.
Wurde  in  das  kais.  Gestufte  nach  Kladrub  abgegeben.
Var.  domesticus,  bispanicus.  Gray.  Spanischer  Esel.
Europa:  Spanien,  Portugall,  Italien.
1825  —  1836.
Var.  domesticus,  germanicus.  Gray.  Deutscher  Esel.
Europa:  Deutschland,  Österreich.
1790  —  1794.
1805  —  1807  —  1809.
1815  —  1820.
1837  —  1841  —  1849.  Haben  sich  oftmals  fortgepflanzt.  Einige  leben
noch  gegenwärtig.  Zu  Bastardirungs-Versuchen.
Var.  domesticus,  Mulus.  Gray.  Maulthier.
1790  —  1800.
Var.  domesticus,  Hinnus.  Gray.  Maulesel.
1790  —  1800.
1810  —  1812.
Asinus  Quagga.  Gray.  Quagga.
Süd-Africa.
1780.  Ein  Männchen  das  stets  unbändig  war  —  1798.  Wurde  über  24  Jahre
alt  und  konnte  zuletzt  aus  Mangel  an  Zähnen  nicht  mehr  kauen.
Asinus  Bur  chellii.  Gray.  Dau  oder  Tigerpferd.
Süd-Africa.
1837.  Von  van  Ak  en.  Ein  Weibchen  —  1848.  Hat  sich  mit  einem  Esel  gepaart ­
  und  1840  ein  Fohlen  geworfen,  das  nur  wenig  der  Mutter  ähnlich  war.
Hybridus  ex  Asino  vulgari  domestico,  germanico.  Bastard  von
Dau  und  deutschem  Esel.
1840.  Ein  Weibchen.  Ist  noch  am  Leben.
Asinus  Zebra.  Gray.  Zebra  oder  Bergpferd.
Süd-Africa.
1752.  Eine  Abbildung  desselben  befindet  sich  im  Pavillon.  Lebte  noch  1760.
1788.  Von  Boos.  Ein  Männchen—  1803,  und  ein  Weibchen  —  1794.
Waren  sehr  scheu  und  hatten  Kissen  auf  die  Stirne  aufgebunden,  um
vor  Beschädigung  geschützt  zu  sein.
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