der Menagerien des österreichisch-kaiserlichen Hofes.
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p i c z, den beiden Gärtner-Gehülfen Franz Boos und FranzBredemayer
und dem Maler Adam von Moll bestand. Nachdem fast
ein Jahr verstrichen war, wurde die Reise in der ersten Hälfte 1783
angetreten. Boos, welchem insbesondere auch das Einsammeln lebender
Thiere übertragen war, durchstreifte Pennsylvanien, New-Yersey,
Carolina und Ost-Florida und besuchte die Inseln Providence,
Guanahani und einige der übrigen Bahamä-Inseln. Nach einem Aufenthalte
von zwei Jahren in America kehrte er mit einer grossen Ausbeute
an Pflanzen und lebenden Thieren über Holland nach Wien zurück,
wo er im September 1785 eintraf. Der Eindruck, welchen die
Reichhaltigkeit dieser Sammlungen auf den Kaiser gemacht hatte,
brachte schnell in ihm den Entschluss zur Reife, unverzüglich eine
zweite naturhistorische Reise und zwar nach Afriea ins Leben zu
rufen. Er übertrug dieselbe dem kaum zurückgekehrten Boos und
bestimmte den Gärtner Georg Scholl zu seinem Begleiter. Auch
bei dieser Reise war es zur Aufgabe gemacht worden, nicht bloss
Pflanzen, sondern auch lebende Thiere für die kaiserliche Menagerie
einzusammeln. Im October 1785 wurde die Reise nach dem Cap der
guten Hoffnung angetreten. Boos besuchte zu Anfang des Jahres
1887 Isle de France und Bourbon und kehrte nach einem siebenmonatlichen
Aufenthalte daselbst, durch den Canal von Mozambique und
über das Cap, Avoselbst er Scholl zurüekliess, im August 1788 nach
Wien zurück. Die Ausbeute an lebenden Thieren, welche er während
seines, ein Jahr und neun Monate umfassenden Aufenthaltes in Afriea
gemacht hatte, bestand in 12 Säugethieren und 250 Vögeln.
1788 wurde die Überwachung der Menagerie Herrn Joseph
Anton Wittigau er übertragen, welcher an die Stelle des Herrn
Hof-Controlors Karl E u s e b v o n H e u f e 1 d berufen wurde. Nachdem
das grosse, von Steckhoven errichtete Treibhaus im botanischen
Garten 1788 beträchtlich erweitert und drei neue Glashäuser rechts
von demselben erbaut worden waren, hielt es der Kaiser für angemessen,
das seither im Pavillon der Menagerie gestandene Denkmal,
welches Maria Theresia ihrem kaiserlichen Gemälde setzte, in den
botanischen Garten zu übertragen und wählte dazu den freien Platz,
gerade vor dem grossen Treibhause, welcher stets der Lieblingsaufenthalt
seines seeligen Vaters war.
Die grosse Ausdehnung, welche die Menagerie durch die reichen
Sammlungen von Boos nunmehr gewonnen hatte und die vermehrte