der Menagerien des österreichisch-kaiserlichen Hofes.
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(der einstmals sogenannten Mörung, jetzt zur goldenen Krone genannt),
zu sehen und durch nachstehende Inschrift erläutert:
Sin cent pictura ElepJiantis
Quem Serenissimus Hex
Maximilianus
primo Viennae spectandum
exhibuit
Mense Aprili Anno M.D.LII.
Im Jahre 1717 wurde dieses Denkmal als Gemälde erneuert
und mit folgenden Inschriften versehen:
Sincera pictura ElepJiantis, quem Serenissimus Rex Bohemiae,
Dominus Maximilianus primo Viennae spectandum
exhibuit mense Aprili, Anno M. D. LJ1.
Renovatum Anno Christi MDCCXV1I.
Dieses Tliier heisst ein Elephant,
Welches ist weit und breit bekannt,
Sein gantze Gross also gestalt,
Ist hier gantz fleissig abgemahlt.
Wie den König Maximilian
Aus Spanien hat kommen lahn,
Im Monath Aprilis fürwahr,
Als man zelilt 1552. Jahr.
Erst im Jahre 1789 ist auch dieses Gemälde übertüncht und
nicht mehr erneuert worden. Demungeachtet war jenes Gebäude
noch durch viele Jahre unter dem Namen „Elephantenhaus’’ bekannt.
Vom Jahre 1S32 stammen in Österreich auch die meisten Haus-Schilder,
welche den Elephanten als Bezeichnung führen.
Die Menagerie im kaiserlichen Lustschlosse Neugebäu.
Die Zweitälteste Menagerie des österreichischen Regentenhauses
war die Menagerie zu Neugebäu. Sie wurde ebenso wie jene
z " Ebersdorf von Maximilian II. innerhalb des von ihm zwischen
1S64 und 1S76 angelegten Lustschlosses gegründet, das mit einem
grossen Thiergarten (Wild-Gehege), in welchem der Kaiser häufig
zu jagen pflegte, und einem Fasan-Garten in Verbindung stand, wess-Sitzb.
d. mathem.-naturw. CI. X. Bd. III. Hft. 23