Mineralogische Notizen.
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sich ein weisses Pulver von Gyps und Kieselsäure ausscheidet. Von
Salzsäure wird es wenig angegriffen.
Auf mein Ansuchen analysirte es der k. k. Hauptmann, Herr
Ritter Karl von Hauer und fand
38,42 Kieselsäure 8,316
5,30 Thonerde 1,031
34,23 Kalkerde
7.72 Natron
6.72 Phosphorsäure 0,923
6,00 Wasser 6,667
9
1,116
1,008
7,218
98,39
Die darin enthaltene Menge des Fluor, welches nach der qualitativen
Bestimmung darin gefunden wurde, konnte wegen Mangels
an Material nicht bestimmt werden.
Die oben nachgestellten Äquivalentverhältnisse führen zu keiner
annehmbaren Formel, sie lassen sich versuchsweise so vertheilen,
dass, wenn man 9 Äquivalente Kieselsäure annimmt, das Mineral
= 9 (Ca Na O. Si0 a ) + 7 (Ca 0. HO) -f Al, 0 a . P, 0, erscheint.
Bringt man die Phosphorsäure mit der entsprechenden Menge Kalkerde
als Apatit in Abzug, so ergibt der Rest gleichfalls keine annehmbare
Formel. Das Aussehen des Minerals lässt auf kein Gemenge
schliessen und es bleibt daher das gegenseitige Verhältniss
unbestimmt, jedenfalls aber ist es von Interesse, die Aufmerksamkeit
darauf hinzulenken.