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K en ngotl.
in den kleinen Blasenräumen aus Wasser absetzte und die kleinen
allmählich ganz, die grossen nur zum Theile ausfüllte.
Ausserdem sieht man noch viele kleine rostbraune Flecken,
welche unter der Loupe betrachtet, ein ochergelbes dichtes Mineral
erkennen lassen, welches wegen seines muschligen Bruches
und des Wachsglanzes nicht brauner Eisenocher ist, wegen seiner
geringen Mengen aber nicht näher bestimmt werden konnte.
3. Ursache der roth en Färbung des Cancrini ts.
Die l'othe Färbung des Cancrinits von Miask am Ural
rührt nach den in den Sammlungen des k. k. Hof-Mineralien-Cahinetes
befindlichen Exemplaren zu urtheilen von interponirten mikroskopischen
lamellaren Hämatit-Kryställchen her, welche oft hexagonale Tafeln in
regelmässiger Ausbildung, oder etwas verzogen, oder Lamellen unbestimmter
Form darstellen und meist karminroth oder hlutroth, seltener
schwärzlich sind. Wo die Stellung und Beschaffenheit des Stückes
es erlaubt, sieht man, dass die Lamellen durchsichtig sind; viele derselben
zeigen bunte Oberflächenfarben, verbunden mit einem halbmetallischen
Schiller, der von der Stellung gegen das Licht abhängig
ist.
Ausser diesen interponirten Lamellen bemerkt man zahlreiche
lineare Krystalloide von weisser Farbe, welche fast durchgehends
unter einander parallel gestellt sind und hei ihrer Menge auf die
Analyse des Cancrinits nicht ohne Einlluss hleiben können. Das Vorhandensein
fremdartiger interponirter Substanz zeigte auch die glatte
Oberfläche eines Spaltungsstückes, welches nach kurzem Aufenthalte
in verdünnter Salzsäure die Einwirkung der Salzsäure nur in einzelnen
Linien erkennen liess, während die übrige Fläche noch glatt war.
Weit entfernt, den Kohlensäuregehalt des Cancrinits durch interponirte
Krystalloide kohlensaurer Kalkerde erklären zu wollen, halte ich
es für wichtig, auf die zahlreich interponirten Krystalloide aufmerksam
zu machen.
4. Über den Cha lilith.
Im k. k. Hof-Mineralien-Cablnete helinden sich zwei im Aussehen
und Verhalten sehr verschiedene Exemplare des Cha lilith genannten
Minerales von Benevene (ob Benyavenagh ?) in Irland,
welche beide zum Theil den darüber bekannten Angaben entsprechen
und dennoch zwei verschiedene Species sind. Die scheinbare Nichtachtung,
welche man gegen Species zu beweisen pllcgt, wenn sie