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Kenngott.
SITZUNG VOM 17. MÄRZ 1853.
Der Seeretär gibt der Classe Nachrichten von dem grossen
Verluste, welchen die Wissenschaft und mit ihr die Akademie durch
das-Ahteben ihres Ehrenmitgliedes im Auslande, Leopold v. Buch,
erlitten habe, welehes-aitHb-dr-Mrdtt-Berlitt er-folgte.
Eingescndete Abhandlung.
Miner alogische Notizen.
(Zweite Folge.)
Von Dr. A. Renngott.
1. Über die Kry stallisatio n des Bamlits.
Bamlit von Bamle im südlichen Norwegen, grünlichweisse
oder blassgrauliehgrüne, diinnstenglige bis fasrige, seidenglänzende,
durchscheinende Partien eingewachsen in Quarz bildend,
liess deutlich unter der Loupe die bestimmte Gestaltung einzelner
Individuen erkennen. Es sind dünne lange vierseitige Prismen mit
schiefen Winkeln und zweierlei Seiten, die auf den ersten Blick als
ziemlich stumpfe rhombische Prismen erscheinen, weil die beiderlei
Flächenpaare in der Breite wenig verschieden sind. Bei näherer Betrachtung
und im Vergleiche mit den anderen Eigenschaften findet
man, dass das Prisma ein rhomboidisches ist, dessen scharfe Kanten
schwach abgestumpft sind. Dabei sind die Flächen vertical und schief
gestreift. Die letztere Streifung, die stärkere, deren Richtung zwar
wenig, aber doch ersichtlich von der horizontalen Richtung abweicht,
rührt wahrscheinlich von einem die Hauptaxe schief schneidenden
Blätterdurchgange her und tritt mit Unterbrechungen auf. Dieser
Blätterdurchgang selbst konnte nicht gefunden werden, ein anderer
jedoch war sehr deutlich und vollkommen sichtbar, nämlich parallel