Beiträge zur Naturgeschichte der Insecten.
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lang, allmählich verschmälert, so dass letzterer kaum so breit als der
Kopf ist, alle acht haben nur mikroskopisch sichtbare Haarwärzchen,
welche farblos aber glänzend und mit einer Borste besetzt sind; der
Afterabschnitt ist beinahe % schmäler aber nochmal so lang als
der eilfte, ist hinter der Mitte noch um ein Drittheil verschmälert,
und am Hinterrande in der Mitte ziemlich tief ausgerandel.
Die hlass-bisterhraunen Puppen sind fast Vs kürzer als die
Raupen, y 4 so dick als lang rund, kegelförmig, Kopf gespitzt, der
Afterabschnitt knopfFörmig, abgerundet, an der Bauchseite reichen
die Flügelscheiden bis zum Hinterrande des neunten, die der Hinterbeine
aber beinahe bis an den Vorderrand des letzten Abschnittes,
am Rücken sind alle Hinterleibsabschnitte mit kurzen Stiftchen ganz
besäet.
Erklärung der Abbildungen.
Tafel V.
Fig. 1. Eine Raupe.
„ 2. Die Oberlippe.
„ 3. Ein Oberkiefer.
„ 4. Ein Unterkiefer.
„ 5. Die Unterlippe mit dem Kinn.
„ 6. Ein Fühler.
„ 7 a) Eine Puppe von der Bauchseite.
„ 7 b) Eine Puppe vom Rücken.
„ 8. Ein entschuppter Vorderflügel.
„ 9. Ein solcher Hinterflügel.
„ 10. Ein Ei.
„ 11. Pappelblatt mit dem ausgefressenen Blattmale.
Naturgeschichte der Tischeria Gaunacella f. r.
Diese schöne Schabenart wurde zuerst von meinem Freunde,
Hrn. J. Schäffer, bei Mödling entdeckt und mir ihre Aufenthaltsorte
von ihm bekannt gemacht; es gelang mir bald, die Raupen zu
entdecken, aber die Lebensgeschichte genau zu beobachten war mit
vielen Schwierigkeiten, ihrer Kleinheit wegen, verbunden, und ich
musste jährlich neue Versuche machen, um das noch Mangelnde zu
erforschen.
Es überwintern sowohl Räupchen als auch Puppen in den abgefallenen
Blättern des Hagedorn, die Schmetterlinge aber unter
Baumrinde u. dgl.