oder die zweite Hauptgruppe der Panzerfische.
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Valenciennes würde wohl dasselbe getlian haben, wenn ihn
nicht das vorherrschende Nacktsein der Haut dieses Fisches davon
abgehalten hätte. Denn es finden sich, wie angegeben wird, an ihr
nur inselförmig Knochenschildchen abgelagert; doch dürfte dies
schwerlich als entscheidendes Merkmal anzusehen sein, um bei der
übrigen augenfälligen Ähnlichkeit mit der Familie der Loricata diese
Gattung davon auszuscheiden. Der allmähliche Übergang zu ihr wird
ja, wie bereits erwähnt, durch andere theilweise nackte Arten deutlich
vermittelt, ferner lässt sich gerade bei dieser Familie nachweisen,
dass die stärkere oder schwächere Entwickelung der Hautknochen
zum Theile von Alter und Geschlecht abhänge, und endlich
liefern auch noch andere Familien Belege, dass die Hautbedeckung
nicht immer von solcher Wichtigkeit sei, um als verlässliches Merkmal
in den Familien-Charakter aufgenommen werden zu können.
Ich erlaube mir diesfalls nur an die Cyprinoiden zu erinnern, aus
welcher die gänzlich schuppenlose Gattung Aulopyge als Beispiel
zum Belege des Gesagten genügen möge.
So lange der innere Bau der Gattung Sisor nicht bekannt ist,
erscheint, wie gesagt, die Stellung derselben im System allerdings
nicht gesichert, doch ist selbe mit grösster Wahrscheinlichkeit in
der Familie der Panzerfische die richtige, und ich glaubte daher
derselben hier um so mehr erwähnen zu müssen, als diese Gattung
bisher der einzige, aber zugleich grösste Repräsentant jener in
America so zahlreich vertretenen Familie ist, welchen man aus der
sogenannten alten Welt, Asien kennt.
Die Gruppe der Hypostomiden scheint übrigens im Ganzen
zahlreichere Arten aufzuweisen zu haben, als jene der Loricarinen.
Schon bei Valenciennes findet sich eine grössere Zahl von ihnen
beschrieben; und in vorliegender Arbeit wird diese noch durch fast
ebenso viele neue Arten vermehrt. Sie umfasst nämlich 21 Species
dieser Familie, unter denen bloss folgende 7 in der Histoirc des
poissons angeführt werden: Hypost. plecostomus, punctatus,
Commersonii, duodecimalis, emarginatus und cirrhosus. (Hiebei
bemerke ich aber, dass ich die beiden Valenciennes’schen Arten
1 lecostomus und Verres vereinigen zu müssen glaubte.) Eine aus
I sc hu di’s Sammlung gerettete schöne Art wurde bereits vom
Ilrn. Akademiker Heckei als neue Gattung aufgestellt und in der
Fauna peruviana unter dem Namen Chaetostomus loborrhynchus be-Silzb.
d. mathem.-naturw. CI. X. lid. III. Hit.
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