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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Über  die  inducirte  Ladung  der  Nebenbatterie  in  ihrem  Maximum.  26  t

den  Schliessungsdrath  der  sich  entladenden  Hauptbatterie  ohne  Zwischendrath
  eingeschaltet  ist,  wie  ich  dies  in  Pogg.  Ann.  Bd.  71,  p.  343,
untersucht  habe.  Darnach  ist  (22)  =  2,  wenn  beide  Batterien  einander
an  Kraft  gleich  sind,  (22)=-——  /oder  =tS  x  2,  wenn  die  Kraft  s'  der
Nehenbatterie  geringer  ist  als  die  Kraft  s  der  Hauptbatterie,  (12)
—  2  oder  =  S'xl,  wenn  umgekehrt  die  Nebenbatterie  an  Kraft
die  Hauptbatterie  übertrifft.  Die  Grösse  m  ändert  sich  mit  der  Länge
der  gespannten  Dräthe  und  mit  der  Zusammensetzung  der  Batterien;
sie  wächst  proportional  zur  Quadratwurzel  aus  jener  Länge  und  umgekehrt
  proportional  zu——-,oder  $  sowie  zu  ^  —  oder  S‘.  Am  schwierigsten ­
  ist  es,  den  Zahlenwerth  in  m  genau  festzustellen,  da,  wie
wir  oben  gesehen  haben,  b  vornehmlich  hei  24'  langen  Dräthen  etwas
zu  gross  wird;  dieser  Umstand  verhindert  auch,  die  Frage  zu  entscheiden, ­
  ob  m  von  der  Verschiedenheit  der  Flaschen  abhängig  ist.
Um  nichts  Willkürliches  in  die  Berechnungen  aufzunehmen,  habe  ich
den  Zahlenwerth  in  m  als  constant  angesehen.
VI.  Zusammenstellung  aller  Beobachtungen.
Nach  den  gegebenen  Erläuterungen  wird  die  inducirte  Ladung
i  der  Nehenbatterie  in  ihrem  Maximum  bei  gespannten  Kupferdräthen
von  1-15  Linien  Durchmesser  berechnet  aus:

aE

worin
aE  —
und

6  +  x

■(1).

1267.

37-5

L
16

L
16

'  55  2
H

Widerst.j  HB  +  —  NB  +  +  -j  N ~\  +
j  v  £  <*>“*•

(2)

aE  _  „
sT  +  5 ' 8 's

Die  Versuche  werden,  wie  oben  bemerkt  ist,  durch  geringe
Nebeninductionen  gestört  ,  die  namentlich  bei  längerem  Hauptdrathe
aE  und  hei  L  =  24'  b  im  Verhältnisse  zu  den  übrigen  Zahlen  zu
gross  werden  lassen;  es  kann  desshalb  eine  specielle  Berechnung  aller
einzelnen  Messungen  nach  Formel  (1)  keinen  Nutzen  gewähren,  weil
die  Differenzen  der  Berechnung  gegen  die  Beobachtung  nicht  die
Grösse  der  Beobachtungsfehler  angeben  würden;  es  genügt  also  aE
und  b  nach  (2)  und  (3)  herzuleiten.  In  diesen  Formeln  bezeichnet

20
            
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