Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Beiträge  zur  Naturgeschichte  der  Insecten.

21

Länge  heraus  windet,  und  zwischen  der  Blatthaut  eingezwängt  zuriiekbleibet.

Es  beginnt  somit  gewöhnlich  gegen  Ende  Juni  die  zweite  Geschlechtsfolge ­
  auf  dieselbe  Art  wie  oben  von  der  ersten  beschrieben,
von  welcher  gewöhnlich  aber  der  Schmetterling  wie  vorerwähnt,
weniger  die  Raupen  und  Puppen  in  den  abgefallenen  Blättern  überwintern. ­

Sie  sind  nicht  sehr  schwer  zu  erziehen  und  zu  beobachten,  weil
sie  im  gesperrten  Raume  (in  einem  grossen  Glase)  alle  Lebensfunctionen ­
  verrichten,  und  die  Zweige  dieser  Pappelart  in  einem  Fläschchen ­
  mit  Wasser  immerfort  grünen.
Beschreibung’.
Das  Ei  ist  lederig,  fast  walzig,  bläulichgrün,  blass,  kaum  Vs'"
lang,  halb  so  dick  als  lang.
Die  Räupchen  gleich  Anfangs  blass  bläulichgrün  ,  behalten  diese
Farbe  bis  einige  Tage  vor  der  Verpuppung,  wo  sie  gelb  werden;
sie  sind  flach,  vorne  breit,  gegen  hinten  allmählich  verschmälert,  so
dass  der  letzte  Abschnitt  schmäler  als  der  Kopf  ist,  sie  werden  iy a
bis  2"'  lang.
Der  Kopf  dunkelbraun,  hornig,  bildet  ein  abgerundetes  Dreieck,
ist  sowohl  oben  als  unten,  am  Hinterrande  beinahe  bis  zur  Hälfte  tief
ausgeschnitten.
Die  Oberlippe  flach,  hornig,  gelbbraun,  mit  dunkelbraunem
Längsstreif  in  der  Mitte,  fast  querviereckig,  am  Vorderrande  in  der
Mitte  etwas  eingebuchtet,  an  den  Seiten  stark  abgerundet,  am  Hinterrande ­
  gerade  und  etwas  verschmälert,  %  so  breit  als  der  Kopf,
halb  so  lang  als  breit.
Die  Oberkiefer  dickhornig,  dunkelbraun,  nochmal  solang  als
die  Oberlippe,  am  Grunde  wellig,  y 4  schmäler  als  lang,  die  Kaufläche ­
  gerade,  schneidig,  ffinfzähnig,  die  beiden  oberen  spitz,  die
unteren  drei  Zähne  stark  abgerundet,  der  Rücken  sehr  verdickt  und
im  Sechstelzirkel  gebogen.
Die  Unterlippe  mit  dem  Kinn  verwachsen,  fast  häutig,  gelblichweiss,
  lanzettförmig,  etwas  mehr  als  halb  so  breit,  beinahe  nochmal
so  lang  als  die  Oberlippe,  und  am  Vorderrande  mit  einigen  kurzen
Härchen  bewimpert;  die  Taster  stehen  getrennt  an  den  Seiten,  sind
so  lang  als  die  Oberlippe,  gelbbraunhornig  und  dreigliederig;  erstes
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.