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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Knoche  n  h  a  u  e  r.

Über  den  Widerstand,  welchen  der  Platindrath  leistet,  geben  die
vorstehenden  Reihen  genügende  Auskunft;  es  bleibt  noch  die  Frage
übrig,  in  welchem  Verhältnisse  der  mit  /  oder  der  Ladung  der  Hauptbatterie ­
  zunehmende  Widerstand  wächst.  Dass  derselbe  bei  verschiedenen ­
  Flaschen  verschieden  ist,  beweist  die  Vergleichung  von  F w  in
der  Hauptbatterie  mit  denFlaschenpaaren  (A)  und  (C),  allein  nicht  so
entschieden  ist  es,  ob  er  sich  nach  /oder  P  richtet.  Da  /von  37-5
auf  52'0  auf  66-5  oder  im  einfachen  Verhältnisse  von  1  zu  1-387
zu  1-774  übergeht  und  P  von  (37-5) a  zu  (52-0) a zu  (66-5) 2  oder
im  einfachen  Verhältnisse  von  1  zu  1  •  92  zu  3  •  14,  welche  Zahlen
ebenfalls  in  ziemlich  gleichen  Intervallen  wachsen,  so  können  die
Beobachtungen  mit  (A)  und  (C)  in  der  Hauptbatterie  keine  Entscheidung ­
  geben;  die  beobachteten  Zahlen  sind  doch  nicht  scharf  genug,
um  so  kleine  Unterschiede  mit  Sicherheit  erkennen  zu  lassen.  Fm
dagegen  in  der  Hauptbatterie  gibt  im  Mittel  aus  (104)  bis  (106)  und
(171)  bis  (173)  den  noch  vereinigten  Widerstand  der  Batterien  und
der  Leitung
=  1-412  bei  /  =  37-5
=  1-967  „  /=  52-0
-  2-650  „  /  =  66-5.
Wollte  man  den  veränderlichen  Widerstand  zu  /  proportional
annehmen,  so  käme  auf  66-5  weniger  37-5  oder  auf  29-0  ein
Widerstand  =  1-238,  also  auf  37-5  ein  veränderlicher  Widerstand
von  1-600,  was  mehr  wäre,  als  der  ganze  vorhandene  Widerstand
ausmacht.  Es  bleibt  also  nur  die  Annahme  übrig,  dass  der  veränderliche ­
  Widerstand  mit  P  proportional  wächst,  und  wir  gelangen  damit
zu  einem  Resultate,  wie  ich  ein  gleiches  schon  früher  (Pogg.  Arm.
Bd.  79,  p.  359)  für  den  Widerstand  der  Luftschicht  zwischen  den
Kugeln  /  (Fig.  1)  durch  Thermometer-Beobachtungen  aufgefunden
habe.  Ob  übrigens  auch  hier  der  Sitz  des  Widerstandes  in  der  Luftschicht ­
  zu  suchen  ist,  möchte  noch  unentschieden  zu  lassen  sein,  da
auch  die  Nebenbatterie  zu  diesem  mit  /  veränderlichen  Widerstande
ihren  Theil  beiträgt.  So  wenig  ich  geneigt  bin,  mich  schon  jetzt  auf
theoretische  Betrachtungen  über  die  Elektricität  einzulassen,  so  glaube
ich  doch  an  dieser  Stelle  mit  einigen  Worten  darauf  hindeuten  zu
müssen,  dass  wir,  wie  schon  Faraday  gethan  hat,  auf  dem  Schliessungsbogen ­
  der  sich  entladenden  Batterie  die  Längswirkungen  oder
den  Strom  der  Elektricität  von  den  Seitenwirkungen  wohl  zu  unter-
            
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