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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Knochenhauer.

ron  47'-2  bis  zu  S5'2  nur  unbedeutend  sinken,  fallt  aE  von  hier  ab
wieder  ziemlich  proportional  zur  Länge  des  Schliessungsdrathes.

Nämlich:

U[itdr.

55'-2

71'2

87'-2.

/=  37-5.  aE  beob.  1022
aE  ber.  —
I  —  52*0.  aE  beob.  1153
aE  ber.  —
1  =  66‘5.  aE  beob.  1204
aE  ber.  —

785
792
960
895
967
933

712
729
773
762

Die  Störung,  welche  die  Versuche  bei  Hptdr.  =  47 - '2  so  stark
afficirt  und  sie  zur  Vergleichung  mit  den  übrigen  Reihen  völlig  unbrauchbar ­
  macht,  kann  hier  kaum  verkannt  werden.  Bei  der  grossen
inducirenden  Kraft  des  Hauptdrathes  wirkt  AB  nicht  allein  auf  CD
ein,  sondern  auch  WZ  wirkt  auf  CD,  und  zwar  im  entgegengesetzten
Sinne,  ebenso  AB  auf  XYund  endlich  WZ  auf  XYwieder  im
gleichen  Sinne  wie  AB  auf  CD.  Die  Entfernung  von  8',  in  der  WZ
von  AB  steht,  ist  viel  zu  klein  ,  als  dass  nicht  die  Nebenwirkungen
die  Hauptwirkung  von  AB  auf  CD  bedeutend  schwächen  sollten;
erst  wenn  WZ  um  12'  von  AB  entfernt  ist,  wenn  also  der  Hauptdrath
  eine  Länge  von  5S'-2  erlangt  hat,  stehen  die  Neben-Inductionen
zur  Haupt-Induction  etwa  in  demselben  Verhältnisse  wie  bei  den  Versuchen ­
  der  ersten  Ahtheilung;  dort  war  b  etwa  3 / 3  so  gross  als  es
hier  ist,  und  dem  entsprechend  müssen  die  Längen  der  Seitenzweige
WA  und  ZB  von  8'  hier  auf  12'  gebracht  werden.  Auch  bei  dieser
Länge  sind  die  Neben-Inductionen  keineswegs  fortgeschafft;  die  Beobachtungen ­
  mit  verlängertem  Schliessungsdrathe  beweisen  dies  augenscheinlich; ­
  allein  die  Störungen  hier  und  in  der  ersten  Ahtheilung
sind  wenigstens  auf  ein  gleiches  oder  nahe  gleiches  Verhältnis  zurückgeführt, ­
  so  dass  die  beobachteten  Zahlen  mit  einander  verglichen
werden  können.  Ich  weiss  nicht,  ob  es  gelingen  wird,  die  Störungen
ganz  zu  beseitigen;  wollte  man  überaus  lange  Schliessungsdräthe
anwenden,  so  wird  die  inducirte  Ladung  geringer  und  die  beobachteten ­
  Zahlen  verlieren  an  Schärfe;  man  vertauscht  nur  einen  Übelstand ­
  mit  einem  andern.  Das  Einzige,  was  zu  versuchen  wäre,  möchte
dies  sein,  dass  man  die  scldiessenden  Dräthe  von  den  gespannten
durch  dicke  Scheidewände  trennte,  die  kleine  Löcher  zur  Durchleitung ­
  der  scldiessenden  Dräthe  besässen;  vielleicht  hielten  dann
dieWände  dieNeben-Inductionen  zurück.  Mir  stand  zu  diesemBehufe
            
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