Über ilie inducirte Ladung der Nebenbatterie in ihrem Maximum. 233
«2? = 826-9; ö=12-S.
In diesen Reihen zeigen sich dieselben Erscheinungen, die in
den bereits in Grunert’s Archiv mitgetheilten Versuchen hervorgetreten
sind. Die Länge des Nebendrathes verhält sich zur Länge
des Hauptdrathes umgekehrt wie die Zahl der Flaschen in beiden
Batterien; hei Hptdr. = 30'-7 findet eine geringe Abweichung
Statt, die durch die beiden Reihen (28) bis (41) erwähnte Störung
veranlasst wird; hei Hptdr. = 38'-7 ist sie fast ganz beseitigt, da
die Flaschenpaare (A) -j- (C*) nicht völlig die doppelte Kraft von
(ß) besitzen. Ferner bleiben die Werthe a E ziemlich unverändert
wie in den Reihen (1) bis (6), (14) bis (16) und (72) bis (74),
nur um ein Weniges dürften sie grösser sein; auch ist b ziemlich
genau auf 3 / 4 des Werthes gesunken, den es hei (4) gegen (ß) und
bei (C) gegen (ß) hat. — Die Gültigkeit der Formel i = ^ r~-erstreckt
sich hier, wo die Intensität der inducirten Ladung grösser
ist, bis gegen 24 Zoll Distanz; bei I = 66 - o habe ich eine Beobachtung
seihst bei 48 Zoll Distanz mitgetheilt, damit man daraus
ersehen könne, dass sie von der Berechnung gerade noch nicht auffallend
abweicht; sie steht an Intensität erst um 1-3 zurück, d. h. die
Kugeln des Funkenmessers müssen bei 0 - S0 Linien berechneter Entfernung
noch um 0-06 Linien näher an einander gerückt werden.
Solche Differenzen kommen seihst bei kräftigeren Strömen vor, sie
können hier kaum auffallen, wo der schwache Funke über Kugeln
springen soll, zumal wenn man erwägt, dass die Induction sieb auf
4 Weite erstreckt und von 8' gespannten Drath durch S8 - 6 Fuss
auf die Flasche übergeht.
Sitzb. d. mathem.-naturw. CI. X. Bd. III. Hft.
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