Über die inducirte Ladung der Nebenbatterie in ihrem Maximum. 225
scheint den Beobachtungen nicht mehr ganz zu entsprechen, indem
die gemessenen Wertlie bei grösseren Distanzen gegen die berechneten
zurückstellen. Zur Erledigung dieses Bedenkens kann ich nur
auf die späteren Versuche mit gespannten Dräthen von 16' und 24'
verweisen, wo die Gültigkeit der Formel sich in dem Maasse erweitert,
als die Ladung der Nebenbatterie auch bei grösseren Distanzen
bedeutender bleibt, und bemerke noch vorläufig, dass die nachfolgende
Berechnung der Widerstände verschiedener eingeschalteter
Dräthe die Formel gegen jeden Zweifel sicher stellt. Die Abweichungen
erklären sich ganz einfach dadurch, dass schwache Funken
schwerfälliger überspringen und somit eine grössereNähe der Kugeln
des Funkenmessers 0 erfordern, als wie sie ihrer wahren Intensität
zukommt. Um vergleichbare Zahlen zu erhalten, habe ich deswegen
auch die Distanzen 1 und 12, nicht 1 und 18 Zoll zur Bestimmung
der Constanten gewählt, da die Zahlen bei 18 Zoll schon
etwas, wenn auch nur um ein Geringes, zu klein sind. — Ein anderes
ist es, ob die beobachteten Intensitäten i einer Correction bedürfen,
wie dies früher der Fall war. Hierzu wurden drei neue Reihen
ausgeführt, in denen der Funkenmesser O zuerst seinen gewöhnlichen
Platz behielt, dann seinen Ort zwischen CX und DY fand, wo
seine Kugeln durch zwei 4' lange Dräthe mit Stellen des Nebendrathes
verbunden wurden, die im Ganzen um U, um 8' - l und um 12'* 1
von der äusseren und inneren Belegung entfernt waren; aus den
Abständen 1' und 8'-l ebenso aus 1/ und 12'*1 wurden die Ladungen
i nach der von früher bekannten AVeise abgeleitet. Dies gab :
(4) J=37-5. Nbdr. = 32'-4.